Revolution: Diese Bosch-Neuheit könnte alles verändern
Inhalt
- 120 Newtonmeter für den CX-Motor
- Mehr Kontrolle auf dem Trail
- Neue Akkus für Stadt und Langstrecke
- Bosch setzt auf mehr Sicherheit
- Garmin-Nutzer dürfen jubeln
- Bosch setzt auf Evolution statt Revolution
Bosch hat seine Neuheiten für das Modelljahr 2027 vorgestellt und die haben es in sich. Mit deutlich mehr Leistung, neuen Akkus, smarter Konnektivität und einem erweiterten Diebstahlschutz will der deutsche Technologiekonzern seine Position als Marktführer weiter ausbauen.
Vor allem eine Zahl sorgt für Aufsehen: Bis zu 120 Newtonmeter Drehmoment stehen künftig für die Performance-Line-CX-Motoren zur Verfügung.
120 Newtonmeter für den CX-Motor
Mit dem neuen Performance Upgrade 2.0 erhalten die beliebten CX-Antriebe der fünften Generation ein kräftiges Leistungsplus. Das maximale Drehmoment steigt von bisher 100 auf 120 Newtonmeter. Zusätzlich erhöht Bosch die Unterstützung auf bis zu 600 Prozent.
Die zusätzliche Kraft soll allerdings nicht permanent anliegen. Stattdessen setzt Bosch auf eine intelligente Leistungssteuerung, die die volle Power nur dann freigibt, wenn sie wirklich benötigt wird. Etwa an steilen Anstiegen, technischen Passagen oder schwierigen Hindernissen.
Mehr Kontrolle auf dem Trail
Auch der bekannte Extended Boost wurde weiterentwickelt. Künftig können Fahrer die Intensität des Extraschubs individuell über die Flow-App anpassen. Zusätzlich soll die neue Funktion „Drivetrain Tensioner“ den Leerweg am Pedal eliminieren und so für einen direkteren Antritt sorgen.
Für Mountainbiker könnte das vor allem auf technischen Trails ein spürbarer Vorteil sein.
Neue Akkus für Stadt und Langstrecke
Bosch erweitert sein Akku-Portfolio ebenfalls deutlich. Mit dem neuen PowerTube 360 kommt der bisher schlankste Smart-Akku auf den Markt. Er wiegt lediglich 2,1 Kilogramm und wurde speziell für kompakte City-E-Bikes entwickelt.
Für Vielfahrer steht künftig der PowerTube 720 bereit. Mit 720 Wattstunden Kapazität sollen Reichweiten von bis zu 185 Kilometern möglich sein.
Bosch setzt auf mehr Sicherheit
Besonders interessant dürfte für viele E-Biker der neue digitale Diebstahlschutz sein. Gestohlene Fahrräder können künftig über die Bosch Flow-App als gestohlen markiert werden. Dadurch werden zentrale Systemfunktionen deaktiviert.
Updates, Fahrmodi und weitere Smart-Funktionen stehen dann nicht mehr zur Verfügung. Zusätzlich erhält das neue ConnectModule eine deutlich präzisere Ortungsfunktion per Bluetooth Low Energy.
Garmin-Nutzer dürfen jubeln
Eine weitere wichtige Neuerung betrifft die Konnektivität. Bosch öffnet sein Smart-System erstmals für Drittanbieter. Den Anfang macht Garmin. Garmin-Edge-Fahrradcomputer können künftig direkt auf wichtige Daten wie Akkustand, Leistung oder Fahrinformationen zugreifen. Für viele E-Biker war genau diese Funktion seit Jahren ein Wunsch.
Auch bei der Hardware gibt es zahlreiche Neuerungen. Mit dem Intuvia 200 präsentiert Bosch ein neues 2,4-Zoll-Display mit automatischer Helligkeitsanpassung. Dazu kommt ein neues 12A-Schnellladegerät, das Akkus laut Bosch bis zu dreimal schneller laden soll.
Bosch setzt auf Evolution statt Revolution
Während Konkurrenten häufig mit komplett neuen Antriebssystemen auf den Markt kommen, verfolgt Bosch eine andere Strategie. Statt bestehende Kunden zu einem Neukauf zu drängen, setzt das Unternehmen auf kontinuierliche Software-Updates und Verbesserungen für bestehende Systeme.