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Brennende Kerze als Symbol der Trauer nach dem Tod von Bernadette Feuerstein, einer prägenden Behindertenrechtlerin in Österreich.
Bernadette Feuerstein ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Mit der Behindertenrechtlerin verliert Österreich eine der wichtigsten Stimmen für Selbstbestimmung und Barrierefreiheit.
Bernadette Feuerstein ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Mit der Behindertenrechtlerin verliert Österreich eine der wichtigsten Stimmen für Selbstbestimmung und Barrierefreiheit.
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Aktivistin für Selbstbestimmung: Bernadette Feuerstein ist tot

30.07.2026 um 10:29, Jovana Borojevic
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Bernadette Feuerstein ist tot: Die prägende Behindertenrechtlerin und Präsidentin von Selbstbestimmt Leben Österreich ist mit 67 Jahren gestorben.

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Mit Bernadette Feuerstein verliert Österreich eine der wichtigsten Stimmen der Behindertenbewegung. Die langjährige Präsidentin von Selbstbestimmt Leben Österreich, Mitbegründerin von BIZEPS und unermüdliche Kämpferin für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Politik, Wegbegleiter und zahlreiche Organisationen nehmen Abschied von einer Frau, die das Leben vieler Menschen nachhaltig verändert hat.

Bernadette Feuerstein ist mit 67 Jahren gestorben

Große Trauer um Bernadette Feuerstein. Die Behindertenrechtlerin ist am 28. Juli 2026 im Alter von 67 Jahren verstorben. Die Nachricht löste österreichweit Betroffenheit aus.

Der Österreichische Behindertenrat würdigte sie als eine der prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Behindertenbewegung. Ihr jahrzehntelanger Einsatz habe die Behindertenpolitik in Österreich nachhaltig verändert und weit über die Selbstbestimmt-Leben-Bewegung hinaus Wirkung gezeigt.

Bernadette Feuerstein prägte die Behindertenbewegung in Österreich

Bereits als Kind wurde bei Bernadette Feuerstein eine progressive spinale Muskelatrophie (SMA) diagnostiziert. Seit ihrem siebten Lebensjahr war sie auf einen Rollstuhl angewiesen. Doch statt sich von ihrer Erkrankung einschränken zu lassen, machte sie ihre Erfahrungen zur Grundlage ihres lebenslangen Engagements.

Seit den frühen 1980er-Jahren kämpfte sie für Barrierefreiheit, Persönliche Assistenz, Selbstbestimmung und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Als Mitbegründerin von BIZEPS, Mitinitiatorin der WAG Assistenzgenossenschaft und langjährige Präsidentin von Selbstbestimmt Leben Österreich wurde sie zu einer der bekanntesten Stimmen der österreichischen Behindertenbewegung.

Besonders am Herzen lagen ihr die Rechte von Frauen mit Behinderungen. Sie setzte sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen selbst entscheiden können, wie sie leben, arbeiten, wohnen und Familie gründen.

Politik nimmt Abschied von Bernadette Feuerstein

Sozial- und Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) bezeichnete Bernadette Feuerstein als „starke Stimme für Selbstbestimmung und Menschenrechte“. Auch der Monitoringausschuss würdigte ihren unermüdlichen Einsatz und ihre außergewöhnliche fachliche Expertise.

Der grüne Behindertensprecher Ralph Schallmeiner sprach von einer „unermüdlichen Kämpferin“, deren Tod eine große Lücke hinterlasse.

Bernadette Feuerstein, langjährige Behindertenrechtlerin und Präsidentin von Selbstbestimmt Leben Österreich, auf einer Veranstaltung in Wien.
Bernadette Feuerstein engagierte sich jahrzehntelang für Barrierefreiheit und Selbstbestimmung. Im Artikel erfahren Sie mehr über den Partner der Behindertenrechtlerin und ihren gemeinsamen Einsatz für Menschen mit Behinderungen.

Das Vermächtnis von Bernadette Feuerstein lebt weiter

Ob in der Politik, im Bundesdienst oder bei Protesten für mehr Barrierefreiheit – Bernadette Feuerstein setzte sich ihr gesamtes Leben für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein.

Mit ihrem Tod verliert Österreich eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Ihr Einsatz für Selbstbestimmung, Gleichstellung und Barrierefreiheit wird jedoch weit über ihren Tod hinaus wirken.

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