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Mit Frost bedecktes Herbstblatt als Symbol für die Bauernregel zum Michaelistag und den nahenden Winter.
Eine alte Bauernregel zum Michaelistag soll verraten, wann der Winter kommt.
Eine alte Bauernregel zum Michaelistag soll verraten, wann der Winter kommt.
KI-generiert / dall.e / Stefanie Hermann

Bauernregel zum Michaelistag: Kommt jetzt plötzlich der Winter?

30.09.2026 um 10:12, Stefanie Hermann
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Eine alte Bauernregel sorgt für Aufsehen: Sonnenschein am Michaelistag soll frühen Winter bringen. Tatsächlich könnte eine Kaltfront kommen.

Die Bauernregel zum Michaelistag lässt aufhorchen: Ausgerechnet das sonnige und ungewöhnlich warme Wetter Ende September soll einen frühen Winter ankündigen. „Gibt Michaelis Sonnenschein, wird in zwei Wochen Winter sein“, heißt es in der Überlieferung. Tatsächlich zeichnet sich für Anfang Oktober eine Änderung der Wetterlage ab. 

​Bauernregel Michaelistag: Winter in zwei Wochen

Der Michaelistag wird jedes Jahr am 29. September begangen und gilt traditionell als Lostag. Das Wetter rund um diesen Termin wurde über Jahrhunderte beobachtet und für Vorhersagen über die kommenden Wochen und Monate herangezogen. Nach der alten Bauernregel folgt auf einen sonnigen Michaelistag bereits Mitte Oktober winterliches Wetter.

​Michaelistag soll Winter vorhersagen

Der Michaelistag ist mit mehreren Wetterregeln verbunden. Auch Regen und Wind sollen Hinweise auf den kommenden Winter liefern.

„Regnet’s am Michaelistag, folgt milder Winter nach. Wenn aber Michael der Wind kalt weht, ein harter Winter zu erwarten steht“, lautet eine weitere Bauernregel.

Auch für den Herbst gibt es eine entsprechende Überlieferung. „Auf nassen Michaeltag, nasser Herbst folgen mag.“ Demnach soll Regen am 29. September einen feuchten Herbst ankündigen.

Die Bauernregeln zum Michaelistag

Sonne: „Gibt Michaelis Sonnenschein, wird in zwei Wochen Winter sein.“

Regen: „Auf nassen Michaeltag, nasser Herbst folgen mag.“

Winter: „Regnet’s am Michaelistag, folgt milder Winter nach. Wenn aber Michael der Wind kalt weht, ein harter Winter zu erwarten steht.“

​Bauernregel für Weihnachten

Mit dem 30. September folgt unmittelbar nach dem Michaelistag der Gedenktag des heiligen Hieronymus. Auch diese beiden Tage werden in einer Bauernregel miteinander verbunden.

„Von Michel und Hieronymus mach aufs Weihnachtswetter Schluss“, so der Sinnspruch. Das warme und sonnige Wetter rund um die beiden Lostage würde demnach für ein mildes Weihnachtsfest sprechen.

Eine verlässliche Prognose für den 24. Dezember lässt sich daraus allerdings nicht ableiten. Zwischen den beiden Lostagen und Weihnachten liegen fast drei Monate.

Wetterumschwung Anfang Oktober

Ganz ausgeschlossen ist ein abrupter Wetterwechsel derzeit nicht. Nach den ungewöhnlich hohen Temperaturen Ende September könnte sich die Wetterlage bereits in der kommenden Woche ändern.

Ein Atlantiktief könnte das derzeit bestimmende Hoch verdrängen. Wie stark die Temperaturen tatsächlich zurückgehen, ist allerdings noch offen. Die Wettermodelle zeigen unterschiedliche Entwicklungen. Zur Monatsmitte sind Temperaturen zwischen 14 und 18 Grad möglich.

​Experten zweifeln an Bauernregeln

Bauernregeln entstanden lange vor modernen Wettermodellen. Über Generationen wurden bestimmte Wetterlagen beobachtet und daraus Regeln für die kommenden Wochen und Monate abgeleitet. Ihre tatsächliche Aussagekraft ist allerdings begrenzt.

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