World Brand Day 2026: Europas Marken im Fokus
Inhalt
- Europa im globalen Markenwettbewerb unter Druck
- Europas Marken: stark, aber unterbewertet
- Marken als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor
- Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Medien
Beim diesjährigen World Brand Day in Wien stand die wirtschaftliche Bedeutung starker Marken im Zentrum. Zur Roof Top Reception von Lansky, Ganzger, Goeth + Partner (LGP) und dem European Brand Institute (EBI) kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Markenmanagement zusammen, um dem "Mythos Marke" ihre Referenz zu erweisen.
Europa im globalen Markenwettbewerb unter Druck
EBI-Präsident Gerhard Hrebicek verwies auf die zunehmende internationale Konkurrenz um Markenmacht. Besonders asiatische Märkte würden Marken inzwischen gezielt als strategische Vermögenswerte einsetzen und international positionieren.
Die World Brand Day Konferenz am 10. Mai in Hongkong hat eindrucksvoll gezeigt, dass der globale Wettbewerb um Markenmacht längst Realität ist.
"Hongkong positioniert sich zunehmend als World Capital of Brands", erklärte Hrebicek. Vor allem chinesische Unternehmen würden nicht mehr nur auf Wachstum setzen, sondern verstärkt auf Vertrauen, Reputation und globale Markenstärke.
Europas Marken: stark, aber unterbewertet
Doch kann der alte Kontinent die die Herausforderung annehmen. Europa verfüge über enorme Markenkompetenz und internationale Strahlkraft, betont Hrebicek. Marken wie Rolex, Porsche oder Red Bull stünden weltweit für Qualität, Innovation und Vertrauen.
Das eigentliche Problem liege jedoch in der Finanzierung und Bewertung dieser Markenwerte. Während andere Regionen Marken längst als kapitalmarktfähige Assets betrachten würden, werde ihr wirtschaftlicher Wert in Europa oft noch unterschätzt.
Marken als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor
Auch Monica Rintersbacher, Geschäftsführerin von Leitbetriebe Austria, betonte die Bedeutung professioneller Markenführung. Eine starke Marke beeinflusse nicht nur den Unternehmenserfolg, sondern auch Reputation, Unternehmenskultur und Identifikation.
Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung war der rechtliche Schutz von Marken in einer global vernetzten Wirtschaft. "Der World Brand Day verdeutlicht die zentrale Bedeutung eines konsequenten Markenschutzes in einer global vernetzten Wirtschaft“, so EBI-Beirat und Managing Partner bei LGP Lawyers, Gerald Ganzger. Experte Herbert Kovar, seines Zeichens Managing Partner bei Deloitte Tax & Legal verwies darauf, dass professionell strukturierte Marken gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten als wichtiger Stabilitätsfaktor gelten.
Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Medien
Unter den Gästen der Veranstaltung waren Vertreter aus Wirtschaft, Medien, Beratung und Markenmanagement. Gesichtet wurden unter anderem die EBI-Beiräte Richard Mauerlechner (Weekend Magazin), Gian Paolo Spadola (WKW), Renate Altenhofer (European Brand Institute), Herbert Kovar (Deloitte Tax), Stefan Petters, Sigrid Krassnig (Staud’s), Philipp Bodzenta (Coca Cola), Christoph Schuh (APG), sowie Gabriel Lansky (LGP Lawyers), Cornelia Spitzer (HLB), Jürgen Felber (Gretecsol), Eric Zhang (Hainan Airlines), Weixi Gong (Williams Holding), Thomas Jungreithmeir (TJP Oaklins), Christoph Jünger (UNICEF), Kurt Kaiser (Burgenland Tourismus), Robert Hierhold (Landesholding Burgenland), Anastasia Gappmaier (LGP Lawyers), Anton Haiden (HYPO Niederösterreich), Erwin Zeiler (Tut Gut), Andreas Rudas sowie Klaus Wölfer (LGP Lawyers).