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Motorsport
Alexander Wurz, Corinna Kamper-Campisi, Ivonn Simeonova, Georg Wawer, Fran Longstaff
Alexander Wurz, Corinna Kamper-Campisi, Ivonn Simeonova, Georg Wawer, Fran Longstaff
Jürgen Hammerschmid

Wie Equal Play den Motorsport neu denkt

02.06.2026 um 14:04, Andi Dirnberger
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Mit dem Equal Racing Day, der am 1. Juni am Red Bull Ring über die Rennstrecke ging, erweiterte die Initiative Equal Play ihre Initiative auf den Motorsport.

Mit dem Equal Play Day setzen win2day und die Österreichischen Lotterien bereits seit 2024 ein starkes Zeichen für mehr Sichtbarkeit und Chancengleichheit im Frauensport in Österreich. Die Initiative macht auf strukturelle Benachteiligungen aufmerksam und zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn Frauen im Sport die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. 

Mit Equal Play wollen wir nicht nur Aufmerksamkeit schaffen, sondern konkrete Zukunftsthemen im Sport sichtbar machen. Gerade im Motorsport sehen wir enormes Potenzial – aber auch strukturelle Hürden, die bis heute bestehen.

Erwin van Lambaart, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Lotterien

Frauen sind unterrepräsentiert

Gemeinsamen mit heimischen Motorsportgrößen wie Corinna Kamper-Campisi und Alexander Wurz, Österreichs Nachwuchshoffnung Ivonn Simeonova, Vertreterinnen des internationalen Förderprogamms „More than Equal“ und prominenten Unterstützer:innen wie Virginia Ernst, Conny Kreuter, Thomas Muster und Jakob Seeböck wurde im Rahmen des Equal Racing Days nicht nur Rennluft geschnuppert, sondern vor allem eine zentrale Frage gestellt: Warum sehen wir trotz Talent, Leistungsfähigkeit und wissenschaftlicher Erkenntnisse noch immer so wenige Frauen an der Spitze des Motorsports?

24-Stunden-Rennen von Le Mans
Equal Play engagiert sich auch für Chancengleichheit im Motorsport.

ie Diskussion darüber, ob Frauen Motorsport auf höchstem Niveau betreiben können, sollte längst vorbei sein. Entscheidend ist nicht das Geschlecht, sondern ob Talente früh erkannt, professionell gefördert und auf ihrem Weg unterstützt werden

Alexander Wurz, ehemaliger Formel 1-Fahrer und Motorsport-Experte.

Formel 1-Weltmeisterin aus Österreich

Mit Nachwuchshoffnung Ivonn Simeonova, die Teil des „More than Equal“ Förderprogramms ist, wurde beim Equal Racing Day gleichzeitig sichtbar, dass bereits eine neue Generation an Talenten heranwächst – eine Generation, die nicht mehr nur um Sichtbarkeit kämpft, sondern um den Weg an die Spitze.
„Programme wie „More than Equal“ zeigen jungen Fahrerinnen, dass große Träume im Motorsport realistisch sein können. Für meine Generation ist es wichtig zu sehen, dass es Menschen gibt, die an uns glauben und uns auf diesem Weg unterstützen. Und mein Ziel ist klar: Ich möchte die erste weibliche Formel 1 Weltmeisterin werden“, zeigte sich Ivonn Simeonova selbstbewusst.

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