Direkt zum Inhalt
Schleuse Freudenau Wien Donau Kaimauer Kraftwerk Kreuzfahrtschiff Unfall Ort der Kollision
Schleuse Freudenau in Wien: Ein Kreuzfahrtschiff auf der Donau kollidierte mit der Kaimauer und dem Schleusentor.
Schleuse Freudenau in Wien: Ein Kreuzfahrtschiff auf der Donau kollidierte mit der Kaimauer und dem Schleusentor.
gtz2 / shutterstock.com

Donau: Kreuzfahrtschiff kracht in Schleuse in Wien – 14 Verletzte bei Unfall

24.07.2026 um 09:02, Stefanie Hermann
min read
Ein Kreuzfahrtschiff auf der Donau ist in Wien in die Schleuse Freudenau gekracht. 14 Menschen wurden verletzt. Die Ursache des Unfalls ist noch unklar.

Unfall auf der Donau: Ein Kreuzfahrtschiff ist Freitagfrüh bei der Schleuse Freudenau in Wien gegen eine Kaimauer und ein Schleusentor geprallt. Es gibt keine Toten oder Schwerverletzten. Der Unfall hat einen Großeinsatz ausgelöst.

Unfall in Schleuse Freudenau auf der Donau

Die Schleuse Freudenau ist Teil des gleichnamigen Kraftwerks und zählt zu den wichtigsten Anlagen an der Donau in Wien. Der Bereich gilt als zentraler Knotenpunkt für den Schiffsverkehr. Der Unfall ereignete sich laut Einsatzkräften zwischen 4.00 und 4.30 Uhr. Das Schiff prallte dabei sowohl gegen eine Kaimauer als auch gegen ein Schleusentor. Zum Unfallzeitpunkt befinden sich rund 200 Personen an Bord. Bei den Passagieren handelte es sich überwiegend um Reisende aus Österreich und Deutschland.

14 Verletzte bei Schiffsunfall

„Es gab keine Schwerverletzten, niemand war in kritischem Zustand“, so Rettungssprecher Daniel Melcher. 14 Passagiere werden im Zuge des Aufpralls verletzt. Sechs Personen wurden zur weiteren Behandlung in ein Spital gebracht. Die Verletzten klagen über Schmerzen im Rücken-, Brust- und Nackenbereich.

Großeinsatz an der Donau

Der Unfall löste einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettung und Polizei aus. Die Berufsrettung Wien war dabei auch mit einer Sondereinsatzgruppe im Einsatz. Die Feuerwehr überprüfte, ob sich Personen im Wasser befanden, und sicherte das Schiff. Aufgrund des geringen Wasserstandes mussten mehrere Passagiere über eine Drehleiter in Sicherheit gebracht werden.

Zudem kontrollierten die Einsatzkräfte den Rumpf auf mögliche Schäden.

Keine gravierenden Schäden

Am Bug des Schiffes sind sichtbare Schäden entstanden. Nach ersten Angaben entstanden aber keine Löcher, durch die Wasser eindringen hätte können. Das Schiff blieb schwimmfähig.

Unfallursache unklar

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist aktuell noch unklar. Nach ersten Informationen liegen derzeit noch keine Hinweise auf die genaue Ursache oder ein mögliches technisches Versagen vor. Die Ermittlungen laufen.

more