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Panoramaansicht des Georg-Danzer-Steg
Tödlicher Unfall in Wien: Nach einem Sprung vom Georg-Danzer-Steg in die Neue Donau verstarb ein 41-jähriger Mann trotz Reanimationsversuchen.
Tödlicher Unfall in Wien: Nach einem Sprung vom Georg-Danzer-Steg in die Neue Donau verstarb ein 41-jähriger Mann trotz Reanimationsversuchen.
APA-Images / mauritius images / Volker Preusser

Badeunfall: Mann stirbt bei Brückenspringen

30.07.2026 um 10:59, Marcel Toifl
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Ein Brückenspringen am Georg-Danzer-Steg in Wien endete tödlich. Ein 41-jähriger Mann ertrank nach einem Sprung in die Neue Donau.

Ein ausgelassener Sommerabend endete am Dienstagabend in Wien-Floridsdorf mit einer Tragödie: Ein 41-jähriger Mann ist nach einem Sprung vom Georg-Danzer-Steg in die Neue Donau ertrunken. Trotz eines raschen Großeinsatzes von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten sowie umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen kam für den Verunglückten jede Hilfe zu spät. Die Wasserpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, geht derzeit jedoch von einem tragischen Unfall ohne Fremdverschulden aus.

Tödlicher Unfall beim Brückenspringen in Wien

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der 41-jährige tschechische Bauarbeiter am Abend gemeinsam mit seinen Arbeitskollegen an der Neuen Donau unterwegs. Im Laufe des Abends soll der Mann mehrfach von der Fußgängerbrücke des Georg-Danzer-Stegs ins Wasser gesprungen sein. Bei den Sprüngen soll zudem Alkohol im Spiel gewesen sein.

Beim letzten Sprung gegen 20:50 Uhr tauchte der 41-Jährige jedoch nicht mehr an der Wasseroberfläche auf, woraufhin seine Begleiter sofort die Einsatzkräfte alarmierten.

Großeinsatz der Feuerwehrtaucher an der Neuen Donau

Die Notrufe lösten umgehend einen Großeinsatz der Wiener Berufsfeuerwehr, der Berufsrettung Wien sowie der Polizei aus. Feuerwehrtaucher suchten den Bereich rund um den Georg-Danzer-Steg ab und konnten den vermissten Schwimmer schließlich unter Wasser lokalisieren und an Land bringen.

Die Notärzte leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Dennoch konnte dem Mann nicht mehr geholfen werden – er verstarb noch an der Unglücksstelle.

Eindringliche Warnung der Polizei vor Brückensprüngen

Die Wiener Polizei nimmt den tödlichen Vorfall zum Anlass, um erneut eindringlich vor den extremen Gefahren des Brückenspringens in Flüsse oder Seen zu warnen. Sprünge von Brücken stellen ein erhebliches Risiko für Leib und Leben dar.

Die zentralen Gefahrenfaktoren beim Brückenspringen:

  • Unberechenbare Strömungen: Versteckte Unterwasserströmungen können selbst geübte Schwimmer schnell unter Wasser ziehen.
  • Verborgene Hindernisse: Unbekannte Wassertiefen oder Gegenstände unter der Oberfläche führen häufig zu schwersten Verletzungen.
  • Einfluss von Alkohol: Alkoholkonsum überschätzt die eigenen Kräfte und verringert das Reaktionsvermögen im Wasser drastisch.

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