Neueröffnung in 1060: Brutal guter Döner

Eine Menschentraube vor einem Dönerladen verheißt nichts Gutes: Oder gibt es "mit Allem und scharf" gratis bei Döner Brutal?
Autor: Andi Dirnberger, 21.06.2022 um 14:31 Uhr

Die kleine Pop-up-Fläche der Saint-Charles-Apotheke in der Gumpendorfer Straße 33 hat schon andere Imbisse beheimatet, vom God Blessed Burger bis zum Hl. Hungerleider. Jetzt gibt es Döner, aber nicht einfach „nur“ Döner, sondern Döner Brutal.

It's Roastbeef!

Was sich hier am Grillspieß dreht, sieht auch ganz anders aus als der klassische Fleischspieß. Es ist Bio-Rindfleisch in Top-Qualität, und wenn Xaver Kislinger mit dem Original Riesen-Döner-Messer dünne, saftige Schnitten absäbelt, kommt herrliches Roastbeef zum Vorschein. Das ist der kleine, feine Unterschied, der in Wirklichkeit brutal ist.

 

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Brutal

Dönerspieß von Hand gemacht

Der Bio-Schulterspitz vom Almrind (120 g um EUR 4,90, 180 g um EUR 7,40) wird im Sauerteigbrot mit eingelegten Zwiebeln, Salzgurkenscheiben, Rotkraut, Petersil, Koriander und Joghurt verfeinert. Beim mehrheitlichen „bitte scharf“ wird mit Pul Piber nicht gespart. Aber Döner beiseite: das zarte Rindfleisch ist brutal gut und jeden Bissen wert.

Hype um den Gourmet-Döner

Ganz eingespielt ist das Pop-up-Team (geöffnet 11 bis 19 Uhr) noch nicht, und daher jammert eine verzweifelte Kundin um kurz nach 12.30 Uhr, wann sie denn kommen solle, weil das Langos für die Döner-Langos-Kombi schon wieder ausverkauft ist. Wird schon. Auf jeden Fall ist das Spektrum der Saint Charles-Apotheke um eine schmackhafte Facette reicher und am Weg zum universellen Medizinmann um keine Nuance verlegen.

Ein Dönerspieß, frisch angeschnitten. Das Fleisch ist innen zartrosa