Bundesheer lud zum Girls' Day 2026: große Resonanz
Sie nutzten an mehreren Standorten in allen Bundesländern die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Karriere- und Ausbildungsmöglichkeiten beim Bundesheer zu informieren. Ziel der Veranstaltung ist es, jungen Frauen einen praxisnahen Einblick in den Soldatinnenberuf zu geben und sie für eine Laufbahn im Bundesheer zu begeistern.
Tanner vor Ort dabei
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Bedeutung der Initiative:
Das Bundesheer bietet Frauen und Männern die gleichen Chancen, in Ausbildung, Karriere und Bezahlung. Der Girls’ Day ist eine wichtige Möglichkeit, Mädchen frühzeitig zu zeigen, wie vielfältig und spannend der Beruf der Soldatin ist.
Schießen am Simulator
In Wien informierten sich 522 Besucherinnen in der Maria-Theresien-Kaserne unter anderem über die Aufgaben der Garde und der Militärpolizei. Auch das Cyberzentrum, das sich mit Drohnen und Cyberabwehr beschäftigt, wurde vorgestellt. Ein besonderes Highlight war der Schießsimulator.
Einblicke in das Militär
Mit dem Girls’ Day im Bundesheer soll Mädchen eine Berufsorientierung auch abseits traditioneller Rollenbilder ermöglicht werden. Das Bundesheer steht Frauen seit 1998 in allen Waffengattungen offen. Seit dem 1. April 2023 haben Frauen zudem die Möglichkeit, den freiwilligen Grundwehrdienst zu absolvieren und so sechs Monate lang unverbindlich Einblick in die militärische Ausbildung und den Dienstbetrieb zu erhalten.
Gleiche Karrierechancen wie für Männer
Das Bundesministerium für Landesverteidigung setzt weiterhin gezielte Maßnahmen, um den Anteil von Frauen im Bundesheer zu erhöhen und ihre Karrierechancen zu stärken. Frauen erhalten die gleiche Ausbildung, die gleichen Entwicklungsmöglichkeiten sowie das gleiche Gehalt wie ihre männlichen Kameraden. Darüber hinaus werden Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Mentoringprogramme sowie Maßnahmen zur Vernetzung von Soldatinnen kontinuierlich weiter ausgebaut.