3 Tipps: Das hilft gegen Terrorangst

Tipp 1: Ruhe bewahren und sich Zeit lassen. In dramatischen Situationen überschlagen sich die Ereignisse, unsere Gedanken haben es da schon schwer, Schritt zu halten. Unsere Gefühle und Emotionen überschlagen sich. Sie erst mal zuzulassen, dann zu ordnen und schließlich in Ruhe abzuwägen, was man aus ihnen machen möchte, ist eine sinnvolle Verlangsamung.

Tipp 2: Informationen begrenzen. Natürlich ist es wichtig, gut informiert zu sein. In unserer modernen Informationsgesellschaft aber haben wir viel zu viele Informationen zur Verfügung. Daher: Ja, Nachrichten anschauen oder lesen, aber bitte nicht stundenlang auf zig verschiedenen Kanälen, das ist einfach zu viel, um es gut verarbeiten zu können.

Tipp 3: Austausch und Nähe. Im Gespräch, möglichst persönlich, am Telefon oder per Videochat, mit uns nahestehenden Menschen können wir das Erlebte besprechen, es besser verarbeiten und erfahren gleichzeitig, dass wir mit unseren Gedanken und Emotionen nicht alleine sind. Gemeinschaft gibt Sicherheit.

Autor: Rudolf Grüner, 10.11.2020