Unwetter in Vorarlberg: So oft rückte die Feuerwehr aus
Inhalt
- Sturmfront erreichte Vorarlberg am frühen Abend
- Zahlreiche Einsätze in kurzer Zeit
- Feuerwehren auch in der Nacht im Einsatz
Heftige Windböen und starke Regenfälle haben am Dienstagabend in Vorarlberg für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren gesorgt. Innerhalb von knapp zwei Stunden mussten die Einsatzkräfte laut Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) rund 25 Mal ausrücken.
Besonders betroffen waren Straßen und Verkehrswege, auf die Bäume stürzten. Auch umgewehte Bauzäune sorgten in mehreren Gemeinden für Probleme. Verletzt wurde nach bisherigen Informationen niemand.
Sturmfront erreichte Vorarlberg am frühen Abend
Bereits in den Wetterprognosen war vor einer kräftigen Sturmfront gewarnt worden. Gegen 17 Uhr traf das Unwetter schließlich in Vorarlberg ein und zog in weiterer Folge über das gesamte Bundesland hinweg. Begleitet wurde die Front von starken Regenfällen und teils heftigen Windböen.
An exponierten Stellen wurden Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 km/h gemessen. Besonders stark war der Wind unter anderem im Bereich des Bodensees in Fußach. Doch auch in anderen Regionen lagen die Böen vielerorts bei rund 50 km/h.
Zahlreiche Einsätze in kurzer Zeit
Die Auswirkungen des Unwetters machten sich rasch bemerkbar. Innerhalb kurzer Zeit gingen zahlreiche Notrufe bei den Einsatzkräften ein. Vor allem umgestürzte Bäume beschäftigten die Feuerwehren. Mehrfach mussten Straßen gesperrt und Verkehrswege von Hindernissen befreit werden. Zusätzlich wurden Bauzäune durch die starken Böen umgeworfen und mussten gesichert oder entfernt werden. Die Einsatzkräfte waren dadurch vielerorts gleichzeitig gefordert.
Feuerwehren auch in der Nacht im Einsatz
Mit dem ersten Abklingen der Sturmfront war die Arbeit für die Feuerwehren noch nicht beendet. Auch am späteren Abend sowie in den frühen Morgenstunden des Mittwochs mussten die Einsatzkräfte vereinzelt ausrücken. Weitere umgestürzte Bäume wurden entfernt und mehrere Keller ausgepumpt. Durch die anhaltenden Niederschläge war es regional zu Wassereintritten gekommen. Die betroffenen Bereiche konnten jedoch rasch gesichert werden.
Während die Windböen zunächst große Probleme verursachten, entspannte sich die Situation im Laufe des Abends langsam. Der Regen hielt zwar noch einige Zeit an, verlor jedoch zunehmend an Intensität. Dadurch konnten die Feuerwehren die meisten Einsätze rasch abarbeiten und die betroffenen Bereiche sichern.