Neue Kommissarin ermittelt in Kitzbühel

Nach 13 Staffeln, mehr als 170 Episoden und 8.000 Sendeminuten hat Kristina Sprenger alias Karin Kofler der Ermittlungsarbeit bei der „Soko Kitzbühel“ den Rücken gekehrt. Mit 13 Jahren „Berufserfahrung“ ist die gebürtige Innsbruckerin die am längsten dienende Kommissarin in der österreichischen TV-Landschaft. Ihre Nachfolgerin steht bereits in den Startlöchern.
Autor: Alexandra Nagiller, 16.02.2015 um 15:43 Uhr

Aller Anfang ist schwer. Zu dieser Erkenntnis kommt Neo-Kommissarin Nina Pokorny, gespielt von Julia Cencig, gleich zu Beginn der 14. Staffel von „Soko Kitzbühel“. Ganz anders als ihre Vorgängerin ist sie urban und hat Probleme mit dem provinziellen Umfeld, in das sie da geraten ist. „Aus schauspielerischer Sicht habe ich es sehr begrüßt, jemanden zu verkörpern, der es erst mal gar nicht so cool findet, nach Tirol zu kommen“, räumt Cencig ein. Ihre neue Rolle ging die gebürtige Salzburgerin mit Vorfreude, aber auch Respekt an: „Einerseits ist es ein Ritterschlag, eine Hauptabendhauptrolle zugetraut zu bekommen. Aber gerade wenn eine Serie schon so lange so erfolgreich gelaufen ist, ist das andererseits auch nicht unbedingt druckfrei, muss ich zugeben."

„Eine lästige Krätzn“

Die neue Kitz-Kommissarin muss sich in der Krimiserie jedoch nicht nur an das neue Landleben, sondern auch an Teamwork gewöhnen. Denn Nina Pokorny ist die neue Partnerin an der Seite von Lukas Roither (Jakob Seeböck), der sich ab sofort Chef der Truppe nennen darf und sogleich im wahrsten Sinne des Wortes sein Revier verteidigen muss. „Wir treffen einander zufällig schon am Abend vor unserem ersten gemeinsamen Arbeitstag, noch bevor wir wissen, wer der jeweils andere ist. Ich will nicht zu viel verraten, aber da liegt schon etwas Spannung in der Luft“, kündigt Jakob Seeböck an.

Auch Inspektor Kroisleitner lässt anfangs kein gutes Haar an seiner neuen Kollegin. „Sie ist schon eine lästige Krätzn“, scherzt Ferry Ölinger, der als „Kroisi“ das Soko-Team bereits seit Start der Serie im Jahr 2001 verstärkt. „In ihren Augen sind wir alles Landeier, und sie weiß natürlich alles besser. Doch das lässt sich ein gestandener Tiroler natürlich nicht so einfach gefallen.“ Und offenbar, wird „die Neue“ nicht ohne Grund skeptisch beäugt, so scheint sie doch ein Geheimnis mit im Gepäck zu haben.

Nicht alles ist eitel Wonne in Staffel 14 des ORF-Krimidauerbrenners. Doch dafür wartet der Serienhit mit neuen Handlungssträngen und erstmals einer Geschichte auf, die sich über die gesamte Staffel zieht. Inmitten der Tiroler Alpen warten ab Dienstag, den 24. Februar (20.15 Uhr ORF eins) insgesamt 13 Fälle auf die Kitz-Cops, die sich früher oder später aller Startschwierigkeiten zum Trotz wohl doch zusammenraufen müssen.