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Ein gelber Notarzthubschrauber fliegt vor einer alpinen Bergkulisse
Der Notarzthubschrauber Christophorus 7 musste nach dem schweren Sturz in Kals am Großglockner zur Bergung ausrücken.
Der Notarzthubschrauber Christophorus 7 musste nach dem schweren Sturz in Kals am Großglockner zur Bergung ausrücken.
ÖAMTC lluminAnts e.K. Christian D. Keller

Am Großglockner: Bergsteiger stürzt ab

05.06.2026 um 15:42, Marcel Toifl
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In Kals am Großglockner ereignete sich ein Alpinunfall. Ein Mann erlitt bei einem Sturz über eine steile Böschung schwere Verletzungen.

Ein folgenschwerer Bergunfall ereignete sich am Donnerstag im Gemeindegebiet von Kals am Großglockner. Ein hochbetagter Mann verlor im hochalpinen Gelände das Gleichgewicht und stürzte tief über eine steile Böschung ab. Für den tschechischen Alpinisten endete der Ausflug in den Bergen Osttirols mit schweren Verletzungen und einem dramatischen Rettungseinsatz.

Unfallursache: Beim Beobachten des Tauernbachs den Halt verloren

Das Unglück trug sich am Donnerstag, dem 4. Juni 2026, gegen 12:50 Uhr zu. Der 91-jährige tschechische Staatsbürger befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einem Pfad oberhalb einer lokalen Schutzhütte. Nach den bisherigen Ermittlungen der zuständigen Polizei hielt der Senior inne, um den dortigen Tauernbach zu beobachten.

Dabei dürfte der betagte Alpinist im Bereich der Unfallstelle plötzlich den Halt verloren haben. In der Folge kam es zu dem verhängnisvollen Sturz, bei dem der Mann rund 20 bis 25 Meter über eine extrem steile Böschung im Gelände in Richtung des Baches hinabstürzte.

Hubschraubereinsatz: Rettung mit Verdacht auf schwere Kopfverletzung

Nach dem Unfall waren Ersthelfer rasch vor Ort, stiegen zu dem Verunglückten ab und kümmerten sich sofort um den schwer verletzten Patienten. Parallel dazu wurde die Rettungskette in Gang gesetzt. Die Besatzung des alarmierten Notarzthubschraubers „Christophorus 7“ übernahm nach der Landung in Kals am Großglockner die medizinische Erstversorgung.

Da der Verdacht auf eine schwere Kopfverletzung vorlag, wurde der tschechische Tourist nach der Stabilisierung direkt in die Universitätsklinik nach Innsbruck geflogen. Die ermittelnden Polizisten gaben bekannt, dass keine weiteren Personen am Unfall beteiligt waren und es aktuell keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt.

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