KI-Trading-Betrug: Hoher fünfstelliger Schaden
Ein 47-jähriger Österreicher fiel in Innsbruck auf einen Betrug über angebliche KI-Trading-Seiten herein. Der Mann hatte sich im Oktober 2025 über die Plattform registriert. Nach Angaben der Polizei wurde er kurz darauf von angeblichen Mitarbeitern kontaktiert. Erst Ende Jänner 2026 bemerkte er, dass er Opfer einer Betrugsmasche geworden war.
Anrufe nach Registrierung auf Trading-Seite
Im Oktober 2025 meldete sich der 47-Jährige auf einer Internetseite für sogenanntes KI-Trading an. Bereits am selben Tag erhielt er einen Anruf von Personen, die sich laut Polizei als Mitarbeiter zweier Plattformen ausgaben. Eine bislang unbekannte männliche Person unterstützte ihn telefonisch und erklärte ihm die nächsten Schritte.
Auslandsüberweisungen veranlasst
Der Mann wurde dazu gebracht, Geldbeträge auf Konten in Luxemburg, den Niederlanden und Litauen zu überweisen. In einem weiteren Gespräch informierte ihn eine männliche Person über angebliche Krypto-Handelsgeschäfte und versprach monatliche Renditen zwischen 6,2 und 7,8 Prozent. Nach der Feststellung des Betrugs war der vermeintliche Ansprechpartner nicht mehr erreichbar.
Eigenrecherche und polizeiliche Bearbeitung
Laut einer eigenen Nachschau des Opfers fanden auf seinem Bitcoin-Wallet keine Transaktionen statt. Der Gesamtschaden beträgt laut Polizei einen hohen fünfstelligen Eurobetrag. Der Fall wird von der Polizeiinspektion Innsbruck Hötting bearbeitet.