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Polizei Themenbild für den Unfall am Bahnübergang in Osttirol.
Bahnübergang in Osttirol: Eine Zehnjährige wurde in Strassen von einem Zug erfasst.
Bahnübergang in Osttirol: Eine Zehnjährige wurde in Strassen von einem Zug erfasst.
Ronald Rampsch/Shutterstock.com

Trotz Notbremsung: Mädchen (10) in Osttirol von Zug erfasst

26.08.2026 um 10:08, Yunus Emre Kurt
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Bahnübergang-Unfall: Ein zehnjähriges Mädchen wird in Osttirol an einem Bahnübergang von einem Zug erfasst. Trotz Notbremsung kommt es zur Kollision.

Ein zehnjähriges Mädchen aus Italien ist am Dienstagnachmittag in Osttirol von einem Zug erfasst worden. Der Unfall ereignete sich in der Gemeinde Strassen an einem unbeschrankten Bahnübergang. Der Lokführer leitete noch eine Notbremsung ein, konnte die Kollision aber nicht mehr verhindern. Die Zehnjährige wurde am rechten Bein verletzt und anschließend medizinisch versorgt.

Unfall am Bahnübergang in Strassen

Zu dem folgenschweren Zusammenstoß kam es am Dienstag, dem 25. August, gegen 15.40 Uhr im Gemeindegebiet von Strassen im Bezirk Lienz. Die zehnjährige Italienerin war zu diesem Zeitpunkt mit einem Leihfahrrad unterwegs.

Das Mädchen wollte einen Bahnübergang über den Drau-Radweg überqueren. Dieser ist nicht mit Schranken gesichert, verfügt allerdings über eine Lichtsignalanlage. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei dürfte die Zehnjährige den herannahenden Zug entweder übersehen oder dessen Entfernung falsch eingeschätzt haben.

Lokführer leitet Notbremsung ein

Der Lokführer reagierte sofort und leitete eine Notbremsung ein. Dennoch konnte der Zusammenstoß mit dem Mädchen nicht mehr verhindert werden.

Bei der Kollision wurde auch das Leihfahrrad der Zehnjährigen vom Zug erfasst. Laut den bisherigen Ermittlungen wurde es mehrere Meter mitgeschleift. Dass das Mädchen bei dem Zusammenstoß keine schwereren Verletzungen erlitt, dürfte großes Glück gewesen sein.

Mädchen am Bein verletzt

Die Zehnjährige erlitt Verletzungen am rechten Bein. In welcher Schwere, wurde zunächst nicht näher bekannt gegeben. Einsatzkräfte kümmerten sich unmittelbar nach dem Unfall um das Kind.

Zur weiteren medizinischen Versorgung wurde das Mädchen anschließend in eine Arztpraxis gebracht. Über einen notwendigen Transport in ein Krankenhaus oder weitere Verletzungen lagen zunächst keine Angaben vor. 

Der genaue Ablauf der Kollision ist nun Teil der weiteren Ermittlungen. Insbesondere soll geklärt werden, wie es dazu kommen konnte, dass die Zehnjährige trotz der Sicherung des Bahnübergangs auf die Gleise gelangte.

Lichtsignalanlage wird überprüft

Im Mittelpunkt steht dabei auch die Lichtsignalanlage am unbeschrankten Bahnübergang. Nach Angaben der Polizei ist derzeit noch offen, ob sie zum Zeitpunkt des Unfalls ordnungsgemäß funktioniert hat.

Die Ermittlungen dazu dauern an. Bis zu deren Abschluss lässt sich daher nicht abschließend beurteilen, ob ein technischer Defekt eine Rolle spielte oder ob das Mädchen den herannahenden Zug trotz funktionierender Warnsignale falsch einschätzte.

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