Grüße an die Füße

Unsere Füße sind mehr als ein Teil des Fortbewegungsapparats: Sie sind ein gesundheitliches Mikrosystem und spiegeln durch die sogenannten Reflex­zonen den gesamten Körper wider. Hanne Marquardt, Entwicklerin der Fußreflexzonentherapie und Verfasserin des Buches „Reflexzonenarbeit am Fuß“, ist beispielsweise davon überzeugt, dass sich durch Fußbehandlungen Erkrankungen am Bewegungsapparat, Bandscheibenschäden, Atemprobleme, Entwicklungsprobleme etc. lindern oder sogar beheben lassen.

Wer seine Füße gut behandelt, kann sich also nicht nur in offenen Schuhen sehen lassen, sondern tut nebenbei auch noch der Gesundheit etwas Gutes. Die richtige Fußpflege startet idealerweise mit einem Fußbad in lauwarmem Wasser (im Sommer darf es ruhig auch etwas kühler ausfallen). Nach etwa 10 Minuten ist die Haut bereit für die nächsten Schritte: die nun aufgeweichte Hornhaut mit einem Bimsstein oder einem Hornhautentferner sanft entfernen – nur nicht zu kräftig rubbeln, sonst wird die Haut dazu angeregt, noch mehr Hornhaut zu produzieren. Wer mag, kann mit einem Fußpeeling zusätzlich die abgestorbenen Hautschüppchen entfernen. Dies lässt sich z. B. mit Zucker und Honig oder mit Salz und Olivenöl ganz einfach selbst herstellen. Danach heißt es: cremen, cremen, cremen! Das macht die Füße wunderschön geschmeidig und reduziert auch die Bildung neuer Hornhaut. Die Creme dann gut einziehen lassen, bevor man in Socken oder Schuhe schlüpft. Wer zu eher schwitzigen Füßen neigt, kann die Füße nach der Pflege noch mit Babypuder bestäuben – das hält stundenlang trocken.

Wir haben uns auf die Suche nach den Cremes, Peelings und mehr gemacht, die unsere Füße jetzt richtig verwöhnen. Übrigens: das schöne Wetter nutzen und zwischendurch auch mal barfuß unterwegs sein! Das stimuliert nicht nur die Reflexzonen, sondern hilft auch dabei, Fußfehlstellungen zu reduzieren!

Autor: Cornelia Stiegler , 17.07.2020