Schwarze Rauchwolke in Puchbach: Feuerwehrmann greift beherzt ein
- Feuerwehrmann entdeckt schwarze Rauchwolke
- Erste Löscharbeiten noch vor Eintreffen der Feuerwehr
- Akku kommt in ein Wasserbad
- Zehn Feuerwehrleute im Einsatz
- Feuerwehr warnt vor Gefahren durch Akkus
Ein Feuerwehrmann hat am Dienstagabend in Puchbach in der Steiermark einen Akkubrand entdeckt und Schlimmeres verhindert. Noch vor dem Eintreffen seiner Kollegen begann Martin Kranzelbinder mit den Löscharbeiten. Dadurch konnte laut Feuerwehr die weitere Ausbreitung verhindert werden.
Feuerwehrmann entdeckt schwarze Rauchwolke
Kurz nach 18 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Maria Lankowitz zu einem Akkubrand im Ortsteil Puchbach alarmiert. Feuerwehrmann Martin Kranzelbinder hatte zuvor von seinem Fenster aus eine schwarze Rauchwolke auf einem Nachbargrundstück bemerkt.
Er setzte den Notruf ab, nahm einen Feuerlöscher sowie einen Gartenschlauch und eilte zur Brandstelle. Dort hatte ein Akku in einer Mülltonne Feuer gefangen.
Erste Löscharbeiten noch vor Eintreffen der Feuerwehr
Kranzelbinder begann mit den ersten Löscharbeiten und kühlte den brennenden Akku mit Wasser. Wenig später trafen seine Kollegen ein und übernahmen den Einsatz.
„Durch sein rasches und entschlossenes Handeln konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert und ein größerer Schaden vermieden werden“, teilte die Feuerwehr Maria Lankowitz mit.
Akku kommt in ein Wasserbad
Mehrere Feuerwehrleute befanden sich zum Zeitpunkt der Alarmierung bereits im Rüsthaus. Zwei Fahrzeuge konnten deshalb rasch zum Einsatzort ausrücken.
Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera. Anschließend wurde der Akku zur weiteren Kühlung in ein Wasserbad gelegt.
Zehn Feuerwehrleute im Einsatz
Der Einsatz stand unter der Leitung von OBI Daniel Gspurning. Insgesamt waren zehn Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen vor Ort. Vier weitere Mitglieder hielten sich im Rüsthaus in Bereitschaft. Auch die Polizei war am Einsatz beteiligt.
Feuerwehr warnt vor Gefahren durch Akkus
Die Feuerwehr nimmt den Vorfall zum Anlass, erneut vor den Gefahren brennender Akkus zu warnen. Hohe Temperaturen, Rauchgase und eine mögliche Wiederentzündung können erhebliche Gefahren verursachen.
„Der Einsatz zeigt, wie wichtig Aufmerksamkeit, Zivilcourage und rasches Handeln im Ernstfall sein können“, so die Feuerwehr.