A10 und Ironman: Hier droht am Wochenende Chaos
Autofahrer müssen sich am kommenden Wochenende in Salzburg auf erhebliche Verzögerungen einstellen. Eine starke Rückreisewelle aus dem Süden trifft auf weiterhin laufenden Urlauberverkehr und mehrere Großveranstaltungen. Besonders angespannt dürfte die Situation auf der Westautobahn (A1), der Tauernautobahn (A10) und im Pinzgau werden. Laut ARBÖ wird ausgerechnet der Sonntag zum schwierigsten Verkehrstag.
Rückreisewelle sorgt für volle Autobahnen
Bereits am Freitagnachmittag erwartet der ARBÖ dichter werdenden Verkehr auf den klassischen Nord-Süd-Verbindungen. Während weiterhin Urlauber Richtung Italien, Slowenien und Kroatien fahren, nimmt gleichzeitig der Rückreiseverkehr Richtung Deutschland und Niederlande deutlich zu.
Besonders am Samstag treffen die beiden Reisewellen aufeinander. Zu den bekannten Salzburger Problemstellen zählen die A1 im Großraum Salzburg und die A10 zwischen Salzburg und Golling, im Raum Werfen sowie vor der Mautstelle St. Michael. Auch auf der Loferer Straße (B178) kann es zu längeren Verzögerungen kommen.
Am Sonntag nimmt dann vor allem der Heimreiseverkehr nochmals deutlich zu. Laut ARBÖ ist insbesondere ab Mittag und am Nachmittag mit hohem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Abfahrtssperren auf der A10 bleiben aktiv
Zusätzlich bleiben die Maßnahmen gegen den Ausweichverkehr auf der Tauernautobahn bestehen. Betroffen sind unter anderem die Anschlussstellen Puch-Urstein, Hallein, Kuchl, Golling-Abtenau und Werfen sowie weitere Bereiche im Pongau.
Die Sperren sollen verhindern, dass Durchreisende bei Stau auf das lokale Straßennetz ausweichen. Ziel-, Quell- und Anrainerverkehr bleibt möglich. Wer keine entsprechende Zieladresse vorweisen kann, muss damit rechnen, wieder auf die Autobahn zurückgeschickt zu werden.
Für viele Reisende bedeutet das: Ein Umfahren der Staus über kleinere Straßen ist nur eingeschränkt möglich. Entsprechend empfiehlt es sich, mehr Zeit einzuplanen und besonders belastete Reisezeiten möglichst zu meiden.
Ironman legt Straßen im Pinzgau lahm
Noch schwieriger wird die Situation am Sonntag im Pinzgau. Beim IRONMAN 70.3 Zell am See-Kaprun werden rund 2.500 Athletinnen und Athleten erwartet. Das Rennen startet um 11 Uhr in Zell am See-Schüttdorf.
Die 90 Kilometer lange Radstrecke führt über Bruck, Taxenbach, Dienten am Hochkönig, Maria Alm, Saalfelden und Maishofen zurück nach Zell am See. Betroffen sind damit unter anderem Abschnitte der Pinzgauer Straße (B311), Mittersiller Straße (B168) und Hochkönigstraße (B164).
Die Veranstalter weisen darauf hin, dass es am Sonntag zu großräumigen Straßensperren kommt. Für Besucher stehen Sonderfahrpläne der Lokalbahn sowie Shuttle-Verbindungen zur Verfügung.
Dieser Tag wird besonders kritisch
Der ARBÖ bezeichnet den Sonntag aus Verkehrssicht als den anspruchsvollsten Tag des Wochenendes. Zur starken Rückreisewelle kommen in Salzburg, Tirol und Kärnten mehrere Sportveranstaltungen mit zusätzlichen Straßensperren.
Für den Raum Zell am See, Kaprun, Bruck, Saalfelden und Dienten lautet die Empfehlung deshalb eindeutig: Zwischen spätem Vormittag und frühem Abend möglichst großräumig ausweichen.
Wer seine Fahrt flexibel planen kann, sollte außerdem die Nachmittagsstunden meiden. Besonders Reisende auf der A10 müssen mit langen Wartezeiten rechnen. Das Zusammenspiel aus Rückreiseverkehr, Abfahrtssperren und Ironman macht das letzte Augustwochenende zu einem der verkehrsreichsten des Sommers.