Tödlicher Alpinunfall: 83-Jähriger stirbt bei Jagdhütte
Inhalt
- Pensionist wollte Jagdhütte vorbereiten
- Suchaktion bringt traurige Gewissheit
- Aufwendige Bergung mit Hubschrauber
Ein tödlicher Alpinunfall hat sich im Gemeindegebiet von Fusch an der Großglocknerstraße im Pinzgau ereignet. Ein 83-jähriger Pensionist wurde nach einer Suchaktion leblos in der Nähe seiner Jagdhütte gefunden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Pensionist wollte Jagdhütte vorbereiten
Laut Polizei war der Mann bereits am Sonntag zu seiner Jagdhütte im alpinen Gelände aufgebrochen. Dort wollte er Vorbereitungsarbeiten für die bevorstehende Jagdsaison durchführen. Als am Dienstag eine geplante Versorgungslieferung bei der Hütte eintraf, fehlte vom 83-Jährigen jedoch jede Spur.
Suchaktion bringt traurige Gewissheit
Daraufhin wurden umgehend Suchmaßnahmen eingeleitet. Ersthelfer machten sich auf die Suche nach dem Vermissten und fanden den Pensionisten schließlich in der Nähe der Jagdhütte. Der alarmierte Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Nach dem aktuellen Ermittlungsstand geht die Polizei von einem tragischen Unfall aus. Der 83-Jährige dürfte im Bereich der Hütte über steiles alpines Gelände abgestürzt sein. Das Gebiet ist laut Polizei von hohem Gras, Bäumen und unwegsamem Terrain geprägt. Wie genau es zu dem Unfall kam, wird weiterhin untersucht.
Aufwendige Bergung mit Hubschrauber
Die Bergung des Verunglückten gestaltete sich aufgrund des schwierigen Geländes besonders herausfordernd. Zum Einsatz kamen die Besatzung eines Polizeihubschraubers sowie Beamte der Alpinen Einsatzgruppe Zell am See.