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Großeinsatz am Gernkogel: Bergrettung, Polizei und Feuerwehr suchten nach einem vermissten Variantenfahrer.
Großeinsatz am Gernkogel: Bergrettung, Polizei und Feuerwehr suchten nach einem vermissten Variantenfahrer.
Großeinsatz am Gernkogel: Bergrettung, Polizei und Feuerwehr suchten nach einem vermissten Variantenfahrer.
Bergrettung St. Johann

Gernkogel: Variantenfahrer (33) tot geborgen

25.02.2026 um 13:32, Yunus Emre Kurt
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Am Gernkogel in St. Johann wurde ein 33-jähriger Variantenfahrer nach einem Lawinenabgang tot aufgefunden. Bergrettung, Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz.

Gernkogel: Am Skigebiet in St. Johann ist es am Dienstag zu einem tragischen Sucheinsatz gekommen. Ein 33-jähriger Variantenfahrer wurde am Gernkogel als vermisst gemeldet und nach stundenlanger Suche nur mehr tot aufgefunden. Zahlreiche Einsatzkräfte standen im alpinen Gelände im Einsatz.

Großangelegte Suche am Gernkogel

Die Bergrettung St. Johann (Pg.) wurde am späten Dienstagnachmittag alarmiert. „Die Polizei informierte uns darüber, dass der 33-Jährige von seiner Freundin als abgängig gemeldet worden sei“, erklärt Ortsstellenleiter und Einsatzleiter Martin Stifter in einer Presseaussendung.

St. Johanner Bergretter, die Alpinpolizei, Hundeführer der Bergrettung, die Freiwillige Feuerwehr mit drei Drohnenteams sowie Mitarbeiter der Bergbahnen St. Johann machten sich im Bereich des Gernkogels auf die Suche nach dem Variantenfahrer.

Laut Liftbetreiber wurde sein Skiticket zuletzt gegen 10.30 Uhr bei der Straßalmbahn verwendet. Die Einsatzkräfte fuhren mit der Gondel auf, teilten sich in Teams auf und durchsuchten das weitläufige Gelände unter anderem mittels Skidoos. Aufgrund der letzten bekannten Position konnte das Suchgebiet eingegrenzt werden.

Angespannte Lawinensituation erschwerte den Einsatz

Wegen der angespannten Lawinensituation verzichteten die Einsatzkräfte auf ein Einfahren ins freie Gelände. Stattdessen konzentrierte sich die Suche auf den Pistenrand sowie angrenzende Bereiche. Drei Lawinenkegel wurden durch Hundeführer und mittels LVS-Geräten überprüft.

Eine Handyortung der Polizei über „Find my phone“ brachte schließlich Gewissheit über die Position des Vermissten, weit abseits der gesicherten Pisten. Die Einsatzkräfte suchten auf einer Nassschneelawine mittels LVS-Gerät nach dem Mann und konnten ihn schließlich orten.

Bergung wegen Lawinengefahr verschoben

Der gut ausgerüstete Variantenfahrer dürfte durch die Lawine tödlich verletzt worden sein. Da es sich um einen steilen und weiterhin lawinengefährlichen Graben handelte, wurde die Bergung nach Rücksprache mit der Alpinpolizei auf Mittwochvormittag verschoben. Der Einsatz wurde um 20.20 Uhr beendet.

Im Einsatz standen neben der Alpinpolizei und dem Libelle-Team (Bergung am Mittwoch) insgesamt 23 Männer und Frauen der Bergrettung St. Johann, drei Hundeführer, die Freiwillige Feuerwehr St. Johann mit drei Drohnenteams sowie Mitarbeiter der Bergbahnen.

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