Unwetter: Sturmböen und Starkregen sorgen für Chaos
Inhalt
- Bäume blockierten Straßen und Verkehrswege
- Vermurung nach Starkregen
- Wasser drang in Gebäude ein
- Feuerwehren vielerorts gleichzeitig gefordert
Heftige Regenfälle und stürmische Böen haben am Dienstagabend sowie in der Nacht auf Mittwoch zahlreiche Feuerwehreinsätze in Oberösterreich ausgelöst. Besonders betroffen waren mehrere Bezirke im Zentralraum und im Salzkammergut.
Einsatzkräfte mussten umgestürzte Bäume beseitigen, überflutete Gebäude auspumpen und eine Vermurung entfernen. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.
Bäume blockierten Straßen und Verkehrswege
Vor allem die starken Windböen sorgten in mehreren Gemeinden für Probleme. In Roitham am Traunfall im Bezirk Gmunden mussten Feuerwehren ausrücken, nachdem Bäume auf Straßen gestürzt waren. Ähnliche Einsätze wurden auch aus Haag am Hausruck im Bezirk Grieskirchen gemeldet.
Auch in Pöndorf im Bezirk Vöcklabruck sowie in Pennewang im Bezirk Wels-Land wurden Verkehrswege durch umgestürzte Bäume blockiert. Die Einsatzkräfte arbeiteten daran, die Hindernisse rasch zu beseitigen und die betroffenen Straßen wieder sicher befahrbar zu machen.
Vermurung nach Starkregen
Neben den Sturmschäden sorgten die enormen Regenmengen auch für weitere Probleme. In Pichl bei Wels wurde eine kleinere Vermurung gemeldet. Geröll und Erdreich hatten Teile einer Fahrbahn verschüttet und machten ein rasches Eingreifen notwendig. Die Feuerwehr entfernte die Ablagerungen und stellte die sichere Benutzung der Straße wieder her.
Wasser drang in Gebäude ein
Mehrere Feuerwehren waren außerdem mit Überflutungen beschäftigt. Besonders betroffen waren Objekte in Hellmonsödt im Bezirk Urfahr-Umgebung, im Welser Stadtteil Vogelweide sowie in Wilhering im Bezirk Linz-Land.
Dort drang Wasser in Gebäude ein und sorgte teilweise für erhebliche Beeinträchtigungen. Die Einsatzkräfte mussten Keller und andere betroffene Bereiche auspumpen, um größere Schäden zu verhindern.
Feuerwehren vielerorts gleichzeitig gefordert
Die Unwetterfront zog am Dienstagabend über mehrere Teile Oberösterreichs hinweg und führte zu zahlreichen parallelen Einsätzen. Während an einem Ort Bäume von Straßen entfernt wurden, kämpften Feuerwehrleute andernorts gegen eindringende Wassermassen. Die Koordination der Einsätze stellte die Einsatzorganisationen vor Herausforderungen, da in mehreren Bezirken gleichzeitig Hilfe benötigt wurde.
Trotz der angespannten Lage konnten die Feuerwehren sämtliche Einsätze rasch abarbeiten.