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Ein Polizist zückt seine Dienstwaffe.
Der Hundebesitzer zeigt sich fassungslos über den Vorfall.
Der Hundebesitzer zeigt sich fassungslos über den Vorfall.
TetianaRUD/Shutterstock

Polizist richtet Waffe auf sechs Monate alten Hund

20.09.2026 um 09:49, Simone Reitmeier
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In Oberösterreich soll ein Polizist seine Dienstwaffe auf einen jungen Hund gerichtet haben. Der Besitzer fordert nun eine Entschuldigung.

In der oberösterreichischen Gemeinde sorgt ein unschöner Vorfall für Diskussionsstoff: Ein Polizist zielte mit seiner Dienstwaffe auf einen erst sechs Monate alten Hund, wie die „Krone“ zuerst berichtete.

Hund war hinter Gartentür

Bei dem Vierbeiner handelt es sich um einen sechs Monate alten Englischen Stafford, der sich hinter einer Gartentür befand. Laut Besitzer (45) habe sich das Tier nicht auffällig verhalten, nicht einmal gebellt habe „Adonis“. Zu keiner Zeit sei von dem Hund eine Bedrohung ausgegangen, er sei lediglich seinem Besitzer gefolgt, der mit dem Polizisten sprechen wollte.

Polizist zückt Waffe

Plötzlich habe der Beamte seine Dienstwaffe gezückt und auf „Adonis“ gezielt, schildert der Mann den Vorfall im „Krone“-Bericht. Das Grundstück sei eingezäunt, der Hund könne nicht auf die Straße gelangen und zeige sich generell gegenüber Menschen nicht aggressiv. Nicht nur um seinen Vierbeiner, auch um sich selbst hatte der Oberösterreicher Angst, denn er habe das Gefühl gehabt, dass auch auf ihn gezielt werde. Der 45-Jährige wundert sich über das Verhalten des Polizisten und wünscht sich zumindest eine Entschuldigung.

Nichts falsch gemacht

Laut der Landespolizeidirektion Oberösterreich habe der Beamte nichts falsch gemacht, da er nicht vorhersehen habe können, wie das Tier reagieren würde. Grundsätzlich dürfe er seine Waffe auch ziehen, berichtet die Tageszeitung nach einer Nachfrage bei der Exekutive.

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