Abschied beginnt mit Menschlichkeit
Wenn ein Mensch stirbt, stehen Trauer und Erinnerungen im Mittelpunkt. Kaum sichtbar bleibt dagegen die Arbeit der Menschen, die Angehörige in dieser schweren Zeit begleiten. Ein Blick hinter die Kulissen der LINZ AG BESTATTUNG zeigt, wie viel Menschlichkeit, Sorgfalt und Teamarbeit hinter einem würdevollen Abschied stecken.
Wenn bei Brigitte Pichler-Rumetshofer vom Aufnahmedienst der LINZ AG BESTATTUNG das Telefon läutet, beginnt für Angehörige oft einer der schwersten Momente ihres Lebens. Während die Welt für sie still zu stehen scheint, setzt sich im Hintergrund ein eingespieltes Team in Bewegung.
Vom ersten Gespräch über die Abholung und Versorgung bis hin zur Trauerfeier arbeiten unterschiedliche Berufsgruppen Hand in Hand – mit Fachwissen, Erfahrung und mit dem Bewusstsein, dass jeder Abschied einzigartig ist.
Kleine Dinge machen den Unterschied
„Wenn Angehörige zu uns kommen, ist oft schon viel passiert. Und gleichzeitig fühlt es sich für sie so an, als würde alles erst beginnen“, sagt Brigitte Pichler-Rumetshofer. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen begleitet sie Familien durch die Stunden nach einem Todesfall.
Im Gespräch geht es um organisatorische Fragen, aber ebenso um Erinnerungen und persönliche Wünsche. Welche Musik soll gespielt werden? Welche Blumen passen zum Menschen? Welche Erinnerungen sollen den Abschied prägen?
„Mir ist wichtig, dass jede Verabschiedung zum Menschen passt. Oft sind es die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen.“ Während Angehörige ihre Vorstellungen schildern, laufen viele Schritte parallel ab.
Der Fahrdienst der LINZ AG BESTATTUNG ist rund um die Uhr erreichbar und übernimmt die würdevolle Abholung Verstorbener – zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim. Im Hintergrund werden Termine koordiniert, Dokumente vorbereitet und alle Beteiligten aufeinander abgestimmt.
Respektvoller Umgang
Ein Bereich bleibt dabei oft unsichtbar: die Versorgung der Verstorbenen. Simon Schauptmayr ist Fahrdienstleiter und Thanatopraktiker der LINZ AG BESTATTUNG. Gemeinsam mit seinem Team bereitet er Verstorbene auf die Verabschiedung vor. Neben der hygienischen Versorgung gehören auch spezielle Maßnahmen wie Rekonstruktionen zu seinem Aufgabenbereich. Präzision und Fachwissen sind ebenso wichtig wie Respekt:
„Für mich ist ein Verstorbener nicht einfach ein Körper., sondern ein Mensch mit einer Geschichte.“ Viele wüssten gar nicht, was hinter den Kulissen einer Bestattung geschieht, erzählt Schauptmayr. Zugleich erlebe er, wie wichtig diese Arbeit für die Angehörigen sei. Ein friedlicher letzter Eindruck könne helfen, Abschied zu nehmen und Erinnerungen zu bewahren.
Würdevoller Rahmen
Ist alles vorbereitet, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konduktpersonals. Sie schaffen den würdevollen Rahmen für Totenwache und die Trauerfeier und begleiten Angehörige bis zur Beisetzung. Jeder Ablauf ist sorgfältig geplant, jeder Handgriff sitzt. Nicht aus Routine – sondern aus Respekt vor den Verstorbenen und den Menschen, die Abschied nehmen.
Zu Lebzeiten vorsorgen
Auch das Thema Bestattungsvorsorge gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wer Wünsche bereits zu Lebzeiten festhält, schafft Klarheit und entlastet Angehörige in einer Situation, in der Entscheidungen oft besonders schwerfallen.
Erinnerung, die bleibt
So unterschiedlich ihre Aufgaben auch sind – eines verbindet alle Menschen bei der LINZ AG BESTATTUNG: Sie begleiten Angehörige in einem Ausnahmezustand. Oft sind es dabei nicht die großen Gesten, die in Erinnerung bleiben, sondern Zeit, Aufmerksamkeit und das Gefühl, in einem schweren Moment nicht allein zu sein.
Ein Blick hinter die Kulissen
Wie sieht der Arbeitsalltag bei der LINZ AG BESTATTUNG aus? In einer vierteiligen Videoreihe erzählen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlich von ihrer Arbeit, ihren Erfahrungen und den Menschen, die sie Tag für Tag begleiten.
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