Große Trauer: 21-jähriger Sanitäter stirbt bei Unfall
Große Trauer herrscht beim Roten Kreuz im steirischen Ausseerland. Ein 21-jähriger Kollege ist am Mittwoch bei einem schweren Motorradunfall in Oberösterreich ums Leben gekommen. Der junge Mann war nach seinem Zivildienst als Rettungssanitäter tätig und blieb der Organisation auch ehrenamtlich eng verbunden.
Tödlicher Motorradunfall in Oberösterreich
Der 21-Jährige kam am Mittwoch bei einem Motorradunfall in Oberösterreich ums Leben. Nach den vorliegenden Informationen kollidierte sein Motorrad frontal mit einem Transporter.
Für den jungen Steirer kam jede Hilfe zu spät. Die Nachricht von seinem Tod löste nicht nur bei Familie und Freunden, sondern auch bei seinen Kollegen im Rettungsdienst große Bestürzung aus.
Engagierter Sanitäter beim Roten Kreuz
Wie die Rotkreuz-Ortsstelle im Ausseerland in einer Trauerbekundung mitteilte, hatte der junge Mann dort bereits seinen Zivildienst absolviert. Danach war er zeitweise als angestellter Rettungssanitäter tätig.
Auch nach dieser Phase blieb er dem Roten Kreuz verbunden und engagierte sich weiterhin ehrenamtlich. Gleichzeitig absolvierte er ein Lehramtsstudium.
Seine Kollegen beschrieben ihn als Menschen, der sich gerne einbrachte und im Team geschätzt wurde. Besonders seine Verlässlichkeit wurde hervorgehoben.
Kollegen nehmen emotional Abschied
In der veröffentlichten Trauerbekundung erinnert das Rote Kreuz an den 21-Jährigen mit sehr persönlichen Worten. „Max war immer ein lustiger und ruhiger Zeitgenosse“, heißt es darin.
Auch seine Hilfsbereitschaft und sein Engagement werden besonders erwähnt. „Er hat gerne unterstützt, war überall dabei und man konnte sich auch im Einsatz zu 100 % auf ihn verlassen“, schreiben seine Kollegen.
Die Trauer in der Ortsstelle ist entsprechend groß. Mit dem jungen Rettungssanitäter verliert das Rote Kreuz einen Kollegen, der trotz seines jungen Alters bereits fest in der Gemeinschaft verankert war.