Großer Stromausfall: 28.000 Menschen plötzlich ohne Strom
- Abgerissene Leitung löst Brand aus
- Feuerwehr verhindert Schlimmeres
- Stromversorgung wiederhergestellt
Ein Brand im Bereich eines Umspannwerks hat am Donnerstag im Bezirk Waidhofen an der Thaya einen großflächigen Stromausfall verursacht. Rund 28.000 Menschen waren zeitweise ohne Strom. Feuerwehren und Mitarbeiter des Energieversorgers standen im Großeinsatz.
Gegen 13.20 Uhr wurden die Feuerwehren Altwaidhofen und Waidhofen an der Thaya alarmiert. Bereits während der Anfahrt bemerkten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung über dem betroffenen Bereich.
Abgerissene Leitung löst Brand aus
Am Einsatzort stellte sich rasch heraus, dass eine abgerissene Stromleitung auf den Boden gestürzt war. Dadurch geriet die Grünfläche innerhalb des Geländes des Umspannwerks in Brand.
Zusätzliche Einschaltversuche des Netzbetreibers führten laut Feuerwehr zu starken Lichtbögen, lauten Knallgeräuschen und meterhohen Stichflammen. Aufgrund der Gefahr hielten die Einsatzkräfte zunächst ausreichend Sicherheitsabstand ein.
Feuerwehr verhindert Schlimmeres
Die Feuerwehren errichteten eine Löschleitung und nahmen gleichzeitig Kontakt mit dem EVN-Störungsdienst auf. Noch vor dem Eintreffen der Techniker gelang es den Einsatzkräften, den Flurbrand an der Grundstücksgrenze unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.
Nachdem mehrere Mitarbeiter der EVN eingetroffen waren, wurde der beschädigte Bereich schrittweise abgesichert. Erst nachdem die betroffene Anlage stromlos geschaltet und ordnungsgemäß geerdet worden war, konnten die Feuerwehrkräfte das Gelände betreten.
Unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen wurden die verbleibenden Brandstellen mit Löschwasser bekämpft und letzte Glutnester gelöscht.
Stromversorgung wiederhergestellt
Parallel zu den Löscharbeiten arbeiteten die Techniker an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Bereits kurze Zeit später konnte der Bezirk wieder schrittweise ans Stromnetz angeschlossen werden.
Der Vorfall sorgte dennoch vorübergehend für erhebliche Einschränkungen. Insgesamt waren rund 28.000 Menschen von dem Stromausfall betroffen. Dank des raschen Zusammenspiels von Feuerwehr und Energieversorger konnte der Einsatz jedoch ohne weitere Zwischenfälle abgeschlossen werden.