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Unfallstelle in Kaumberg im Bezirk Lilienfeld
Fahrverbot nach Alkoholfahrt: Ein SPÖ-Gemeinderat verlor nach einem Verkehrsunfall in Kaumberg mit 2,8 Promille seinen Führerschein.
Fahrverbot nach Alkoholfahrt: Ein SPÖ-Gemeinderat verlor nach einem Verkehrsunfall in Kaumberg mit 2,8 Promille seinen Führerschein.
FF Kaumberg

2,8 Promille: Alko-Lenker verursacht schweren Unfall

05.08.2026 um 10:26, Marcel Toifl
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Bei einem Verkehrsunfall in Kaumberg wurden 2,8 Promille gemessen. Bei dem Verursacher des Unfalls soll es sich um einen SPÖ-Gemeinderat handeln.

Ein schwerer Verkehrsunfall im Bezirk Lilienfeld sorgt für Aufsehen: Ein 65-jähriger Mann kollidierte im Gemeindegebiet von Kaumberg mit dem Fahrzeug eines 46-jährigen Wieners. Ein vor Ort durchgeführter Alkotest ergab beim 65-Jährigen einen Wert von rund 2,8 Promille. Laut der Heute soll es sich beim Alko-Lenker um einen SPÖ-Gemeinderat handeln.

Der Zusammenstoß endete für den entgegenkommenden Lenker im Krankenhaus, an beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Kollision auf der L5197 in Kaumberg

Der Vorfall ereignete sich am Abend des 31. Juli gegen 21:50 Uhr auf der Landesstraße L5197 im Ortsteil Untertriesting. Der 65-jährige aus dem Bezirk Baden war von der B18 kommend in Fahrtrichtung St. Corona am Schöpfl unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet sein Pkw in den Gegenverkehr und stieß seitlich mit dem Wagen des 46-jährigen Wieners zusammen.

Durch die Wucht des Aufpralls kippte das Fahrzeug des Wieners auf die rechte Seite. Der Mann erlitt Verletzungen und musste nach der Erstversorgung durch die Rettungskräfte in das Landesklinikum Lilienfeld gebracht werden. Das Auto des 65-jährigen Unfallverursachers wurde in den Straßengraben geschleudert, er selbst blieb unverletzt.

Alkotest ergab 2,8 Promille bei Politiker

Bei der Aufnahme des Unfalls durch die Polizei absolvierten beide Beteiligten einen Alkotest. Während die Überprüfung bei dem verletzten Wiener negativ verlief, ergab die Messung bei dem SPÖ-Politiker eine starke Alkoholisierung von rund 2,8 Promille. Die Beamten nahmen dem Mann den Führerschein noch an Ort und Stelle vorläufig ab.

An beiden beteiligten Autos entstand durch den Unfall Totalschaden.

Konsequenzen und Strafmaß bei 2,8 Promille

Fahrten unter starkem Alkoholeinfluss stellen in Österreich ein schwerwiegendes Delikt im Straßenverkehr dar. Bei Werten von über 1,6 Promille greifen im österreichischen Vormerksystem und Führerscheingesetz besonders strenge Bestimmungen:

  • Mindestens 6 Monate Entzug: Der Führerschein wird bei Werten ab 1,6 Promille für mindestens sechs Monate entzogen – bei einem Verkehrsunfall mit Personenschaden oft länger.
  • Hohes Strafausmaß: Der Gesetzgeber sieht Geldstrafen zwischen 1.600 Euro und bis zu 5.900 Euro vor. Zusätzlich kommt es bei Verletzungen zu strafrechtlichen Konsequenzen.
  • Verpflichtende Zusatzmaßnahmen: Vor einer Neuausstellung der Lenkerberechtigung müssen Betroffene ein amtsärztliches Gutachten, eine verkehrspsychologische Untersuchung sowie eine Nachschulung absolvieren.

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