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Insolvenz: Über die Locher GmbH wurde ein Konkursverfahren eröffnet.
Insolvenz: Über die Locher GmbH wurde ein Konkursverfahren eröffnet.
Pixelvario/Shutterstock.com

Insolvenz: Traditionsbetrieb schlittert in Konkurs

03.06.2026 um 09:10, Yunus Emre Kurt
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Die Locher GmbH aus Villach-Landskron ist insolvent. Rund 30 Gläubiger sind betroffen, eine Sanierung ist derzeit nicht vorgesehen.

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Die wirtschaftlich schwierige Lage trifft erneut ein Unternehmen in Kärnten. Über das Vermögen der Locher GmbH mit Sitz in Villach-Landskron wurde am Landesgericht Klagenfurt ein Konkursverfahren eröffnet. 

Das teilte der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) mit. Von der Insolvenz sind rund 30 Gläubiger betroffen. Eine Fortführung des Unternehmens oder ein Sanierungsplan sind derzeit nicht vorgesehen.

Locher GmbH: Unternehmen seit 2002 am Markt

Die Locher GmbH wurde im Jahr 2002 gegründet und war über viele Jahre im Großhandel tätig. Das Unternehmen spezialisierte sich auf den Vertrieb von Malerwerkzeugen und belieferte Kunden mit entsprechenden Produkten und Zubehör. 

Laut den Angaben des AKV wurde der Betrieb offiziell noch nicht geschlossen. Eine operative Geschäftstätigkeit findet derzeit jedoch faktisch nicht mehr statt. Auch die Gewerbeberechtigung wurde bislang noch nicht zurückgelegt.

Hauptlieferant fiel weg

Als zentrale Ursache für die Insolvenz wird das derzeit schwierige wirtschaftliche Umfeld genannt. Besonders schwer getroffen habe das Unternehmen allerdings der Verlust seines wichtigsten Lieferanten. Nach Angaben des AKV bezog die Locher GmbH einen Großteil ihres Warensortiments von diesem Partner. 

Als die Zusammenarbeit wegfiel, konnten die entstandenen Lücken offenbar nicht ausreichend kompensiert werden. „Dies konnte auch nicht mit anderen Lieferanten adäquat aufgefangen werden“, heißt es in den Informationen des Kreditorenverbandes.

Keine Rettung in Sicht

Die wirtschaftlichen Probleme verschärften sich in weiterer Folge zunehmend. Schließlich blieb offenbar keine andere Möglichkeit mehr als die Einleitung eines Insolvenzverfahrens. Besonders bemerkenswert: Aktuell ist weder eine Fortführung des Betriebs noch die Vorlage eines Sanierungsplans vorgesehen. 

Damit stehen die Chancen auf eine Rettung des Unternehmens derzeit schlecht. Ob sich im Laufe des Verfahrens dennoch neue Möglichkeiten ergeben, bleibt abzuwarten.

Verbindlichkeiten von 85.000 Euro

Laut den vorliegenden Informationen belaufen sich die Verbindlichkeiten der Gesellschaft auf rund 85.000 Euro. Von der Insolvenz betroffen sind etwa 30 Gläubiger. Dienstnehmer sind hingegen keine betroffen. Dies dürfte auch damit zusammenhängen, dass die operative Tätigkeit des Unternehmens bereits weitgehend eingestellt wurde.

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