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Außenansicht einer Hofer-Filiale
Mit Humor gegen Dreistigkeit: Das Team einer HOFER-Filiale in Klagenfurt richtet sich per Aushang an ungemeldete „Feinschmecker“ im Verkaufsraum.
Mit Humor gegen Dreistigkeit: Das Team einer HOFER-Filiale in Klagenfurt richtet sich per Aushang an ungemeldete „Feinschmecker“ im Verkaufsraum.
HOFER KG

Kunde isst in Filiale: So lustig reagiert betroffener Hofer-Markt

15.09.2026 um 12:30, Marcel Toifl
min read
In einer HOFER-Filiale in Klagenfurt verspeiste ein Kunde Waren direkt im Laden und verstaute den Müll im Regal. Das Team reagierte mit einem Aushang.

Ein ungewöhnlicher Vorfall in einer Hofer-Filiale in Klagenfurt sorgt für Aufsehen: Ein unbekannter Kunde bediente sich im Verkaufsraum direkt aus den Regalen, verspeiste mehrere Lebensmittel noch vor Ort und ließ die leeren Verpackungen einfach in den Regalen zurück. Das Filialteam reagierte darauf mit einem originellen und überaus sarkastischen Aushang direkt im Supermarkt, wie 5Minuten berichtet.

Sarkastischer Aushang für „geschätzte Feinschmecker“

In der Hofer-Filiale in der St. Veiter Straße in der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt wandte sich das Personal mit klaren, aber humorvollen Worten an den oder die Verursacher. Auf einem gut sichtbaren Schild im Verkaufsraum richtete das Team eine direkte Nachricht an die unbekannten Täter: „An unsere geschätzten Feinschmecker im Verkaufsraum: Es freut uns, dass unsere Produkte so unwiderstehlich sind, dass sie schon während des Einkaufs verkostet werden müssen.“

Räucherlachs und Brombeeren direkt im Regal entsorgt

Besonders die Art der Müllentsorgung stieß dem Filialteam sauer auf. Die leeren Hüllen wurden nicht etwa in Mülleimern entsorgt, sondern schlichtweg wieder zurück in die Verkaufsregale gestellt. Um die Absurdität der Tat zu verdeutlichen, befestigte das Team einige der leeren Originalverpackungen direkt auf dem Hinweisschild.

Zu den vor Ort konsumierten Waren gehörten unter anderem:

  • Eine Packung Räucherlachs
  • Eine Verpackung Käse
  • Eine Schale Brombeeren
  • Ein konsumiertes Getränk

Das Schild schloss mit einer eindeutigen Aufforderung für zukünftige Einkäufe: „Beim nächsten Besuch dürfen Sie gerne auch den revolutionären Schritt wagen, die Ware erst zu bezahlen und den Müll in den Mülleimer werfen. Vielen Dank!“

Rechtliche Einordnung: Konsum vor der Kassa ist Diebstahl

Auch wenn die Filiale den Vorfall mit einer großen Portion Humor nahm, bleibt das Konsumieren von unbezahlter Ware im Supermarkt eine Straftat. Solange Produkte nicht an der Kassa bezahlt wurden, befinden sie sich im Eigentum des Händlers. Das Verzehren oder Öffnen von Verpackungen im Verkaufsraum erfüllt rechtlich den Tatbestand des Diebstahls.

Ob der Vorfall zur Anzeige gebracht wurde oder Videoaufnahmen zur Identifizierung der Person ausgewertet werden, ist derzeit nicht bekannt. Für die Mitarbeiter bedeutete die Aktion neben dem finanziellen Schaden vor allem zusätzlichen Reinigungs- und Entsorgungsaufwand mitten im Verkaufsraum.

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