Baubeginn für Sto-Produktionsanlage

Bei Sto in Villach sind die Bagger aufgefahren: Auf einer Gesamtfläche von 10.000 Quadratmetern entsteht eine moderne Produktionsanlage nach höchsten Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzstandards. Ab dem kommenden Frühjahr 2021 werden jährlich 35.000 Tonnen pulverförmiger Klebe- und Armierungsmörtel produziert. Die dabei verwendeten Rohstoffe kommen direkt aus der Region – das spart zusätzlich rund 2.800 LKW-Ladungen (also 500 Tonnen) CO2 jährlich. Neben der flächendeckenden Belieferung Österreichs kann von hier aus auch die für das Unternehmen wirtschaftlich wichtige Region Südeuropa ideal bedient werden.

Region stärken - Zukunft sichern

„Zukunftsorientiert investieren heißt für uns regional zu produzieren - heute mehr denn je“, sagt DI Walter Wiedenbauer, Geschäftsführer Sto Ges.m.b.H. und betont weiter: „Nicht nur in Krisenzeiten ist es uns wichtig, sozial verantwortlich zu handeln. Durch die Verlagerung der Produktion eines wesentlichen Teils unseres Produktportfolios nach Villach, stärken wir die Region und schaffen neue Arbeitsplätze. Damit kommen 80 % unseres gesamten Sto-Produktsortiments aus Österreich. Gleichzeitig können wir so die Versorgungssicherheit unserer Kundinnen und Kunden gewährleisten!“

„StoClimate“

Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind feste Bestandteile der Sto-Firmenphilosophie. Seit 2016 werden alle Maßnahmen der Sto-Klimaschutzstrategie unter „StoClimate“ zusammengefasst. Diese umfasst nicht nur Produkte, sondern auch ein unternehmensweites Energie- und CO2-Managementsystem. Die neue Produktionsanlage unterstreicht den „StoClimate“-Gedanken und ist somit wesentlicher Bestandteil der Sto-Strategie für die Zukunft: „Regionale Rohstoffe, kombiniert mit einer kompakten, durchdachten Lieferkette sowie einem modernen Logistikcenter und Zentrallager, machen die gesamte Produktion leistungsfähiger und schlagkräftiger“, berichtet Wiedenbauer, „so wird auch unser Kundenservice effizienter. Kurze Wege bedeuten auch weniger Energieaufwand, was die Produkte insgesamt nachhaltiger macht.“

Autor: Mirela Nowak-Karijasevic , 13.07.2020