Lohn- und Sozialdumping
Das Burgenland, das als Grenzregion an einer Wohlstandskante zu drei östlichen EU-Staaten liegt, ist von Lohn- und Sozialdumping besonders betroffen. Daher lud die AK Burgenland zu einem Kontrollgipfel mit nationaler und internationaler Beteiligung nach Eisenstadt. Rund 90 Expert:innen von Behörden Vertreter:innen von Politik, Institutionen und Sozialpartnern folgten der Einladung, um den gemeinsamen Kampf gegen Lohndiebstahl und Sozialabgabenbetrug weiterzuentwickeln.
„Das ist ein wichtiges Signal für all jene, die Lohnbetrug begehen. Sie bringen hart arbeitende Menschen um ihr Einkommen, schädigen ehrliche Unternehmen und prellen den Staat um viel Geld, das bei dieser angespannten Budgetsituation dringend gebraucht würde“, kritisiert AK-Präsident Gerhard Michalitsch.
Zu den Hauptforderungen gehören die Wiedereinführung des Kumulationsprinzips bei Strafen gegen Lohn- und Sozialdumping, höhere Strafen für das Nichtabgelten von Überstunden, mehr Personal in allen Kontrollbehörden sowie der Kampf gegen Scheinunternehmen.
