Richtiger Schritt
Laut dem von der Bundesregierung in der Vorwoche angekündigten Krisenmechanismus gegen hohe Strompreise für Haushalte und Industrie soll der Strompreis bei 10 Cent pro Kilowattstunde eingefroren werden, wenn unter anderem dieser über 16,5 Cent steigt.
Staatliche Unterstützung
Zudem wird die staatliche Unterstützung für günstigen Strom ausgeweitet, wobei die volle Unterstützung ab 2 Millionen Euro an die Bedingung geknüpft ist, dass maximal 10 % der Mitarbeiter:innen pro Jahr abgebaut werden dürfen.
AK-Forderungen finden Gehör
AK Burgenland-Präsident Gerhard Michalitsch sieht das als richtigen Schritt im Sinne von gleich zwei AK-Forderungen:
„Wir haben immer wieder gefordert, dass die Bundesregierung einerseits für günstigeren Strom für Haushalte und Betriebe sorgt, besonders im Krisenfall, um Kaufkraft und Arbeitsplätze abzusichern. Andererseits hat die AK Burgenland die Bundesregierung auch aufgefordert, es Konzernen schwerer zu machen, Arbeitsplätze aus Österreich und dem Burgenland abzusiedeln. Beidem wird nun Rechnung getragen, einerseits mit einem quasi Strompreisdeckel, anderseits mit Förderungen für Industriestrom, die an das Verbot von Stellenabbau geknüpft sind.“
