Zu lauter Arbeitsalltag
Lärm begegnet uns überall: im Straßenverkehr, in der Freizeit und am Arbeitsplatz. Dabei muss es nicht immer der Presslufthammer auf der Baustelle sein. Auch laute Telefongespräche von Kolleg:innen, Hintergrundlärm im Büro oder störende Musik können sich negativ auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken.
Mögliche Folgen
„Viele unterschätzen, wie stark sie Lärm im Arbeitsalltag tatsächlich ausgesetzt sind und welche Folgen das langfristig haben kann“, so AK-Arbeitsschutzexpertin Tamara Leopold. Solche Belastungen führen zu erhöhter Reizbarkeit, Konzentrationsproblemen und Leistungseinbußen und können auch ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Die Grenze zur Gehörgefährdung liegt bei 80 Dezibel. Entscheidend sind nicht nur die Lautstärke, sondern auch Dauer und Intensität der Belastung, gemessen über einen durchschnittlichen Achtstundentag. Mögliche Folgen können Hörverlust oder Tinnitus sein.
Nicht heilbar
„Lärmschwerhörigkeit entsteht schleichend – oft merken Betroffene erst sehr spät, dass ihr Gehör dauerhaft geschädigt ist. Dann ist es aber schon zu spät“, warnt Leopold. Denn Lärmschwerhörigkeit ist nicht heilbar.
Kontakt
Kammer für Arbeiter und Angestellte für das Burgenland
Wiener Straße 7
7000 Eisenstadt
Tel: +43 2682 740
Mail: akbgld@akbgld.at
Web: bgld.arbeiterkammer.at
