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v.l.: Mag. Christian Vallant, GF Raiffeisen Bausparkasse, Gen.dir.-Stv.in Mag. Eva Fugger und VDir. Mag. Rudolf Suttner von der Raiffeisenlandesbank Burgenland
v.l.: Mag. Christian Vallant, GF Raiffeisen Bausparkasse, Gen.dir.-Stv.in Mag. Eva Fugger und VDir. Mag. Rudolf Suttner von der Raiffeisenlandesbank Burgenland
RLB Burgenland

Nachhaltigkeit hat hohen Stellenwert

20.04.2026 um 12:31, Manfred Vasik
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Eine neue Studie der Raiffeisen Bausparkasse bescheinigt den Burgenländerinnen und Burgenländern ein hohes Nachhaltigkeitsbewusstsein.

86 Prozent der Burgenländer:innen, und damit um 5 Prozentpunkte mehr als im österreichweiten Vergleich, geben an, dass Nachhaltigkeit für sie wichtig bzw. sehr wichtig ist. Wenn es um das Thema „Bauen und Wohnen“ geht, erachten mehr als drei Viertel der Burgenländer:innen Nachhaltigkeit für sehr wichtig oder wichtig. Dieses hohe Bewusstsein attestiert eine zum Jahresende 2025 im Auftrag der Raiffeisen Bausparkasse erstellte, repräsentative Studie des Marktforschungsinstituts Integral.

Demnach sagen 77 Prozent der Burgenländer:innen, dass Nachhaltigkeit bei Bauen und Wohnen für sie wichtig ist. Sogar 91 Prozent – und damit deutlich mehr als im bundesweiten Vergleich – kennen das Problem der Bodenversiegelung. 68 Prozent der Befragten erklärten, dass sie Sanierung und Renovierung von älteren Wohngebäuden gegenüber dem Neubau bevorzugen. Laut Integral-Studie können sich sogar 38 Prozent der Burgenländer:innen vorstellen, Abstriche beim Wohnen zu Gunsten des Klimaschutzes zu machen. Allen voran: auf kleinerer Wohnfläche leben oder Grünflächen erhalten. Das kann sich jeweils ein Drittel der Befragten vorstellen.

Lebensqualität und Nachhaltigkeit
„Die Burgenländerinnen und Burgenländer zeigen sehr eindrücklich, wie hohe Lebensqualität und Bewusstsein für Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Ihr großer Zuspruch zu Sanierung und Renovierung von bestehenden Wohngebäuden ist ein klares Bekenntnis zur Beibehaltung dieser hohen Lebensqualität, besonders auch für zukünftige Generationen,“ resümiert Christian Vallant, Geschäftsführer der Raiffeisen Bausparkasse. 
„Nachhaltigkeit ist längst ein zentraler Faktor bei Finanzierungsentscheidungen im Wohnbau. Als regionale Bank sehen wir es als unsere Verantwortung, gezielt Projekte zu fördern, die ökologisch sinnvoll und gleichzeitig leistbar sind. Gemeinsam mit der Raiffeisen Bausparkasse schaffen wir Finanzierungsmodelle, die nachhaltiges Bauen und Sanieren aktiv unterstützen,“ ergänzt Raiffeisenlandesbank Burgenland Generaldirektor-Stellvertreterin Mag. Eva Fugger.

Höhere Förderungen für nachhaltigeres Bauen und Wohnen
12 Prozent planen im Burgenland ihr Eigenheim zu renovieren oder sanieren und 22 Prozent der Besitzer:innen von Wohnhäusern geben an, das bereits in den nächsten 12 Monaten machen zu wollen. Geplant sind vor allem die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage (42 Prozent) sowie Wärmedämmung (28 Prozent), Dachsanierung und Heizungsumstellung (jeweils 19 Prozent). Die Finanzierung der geplanten Investitionen ins Eigenheim ist für 40 Prozent allerdings noch unklar. Gleichzeitig geben 39 Prozent der Burgenländer:innen an, auf genügend Eigenmittel zurückgreifen zu können und fünf Prozent werden ein Darlehen für die Umsetzung der geplanten Modernisierungsmaßnahme aufnehmen. 43 Prozent werden auf Förderungen von Bund und Land zurückgreifen. 
4 von 10 Burgenländer:innen wünschen sich laut Integral-Studie höhere Förderungen, um die eigenen vier Wände noch nachhaltiger und klimaeffizienter gestalten zu können. „Die Ergebnisse der Studie zeigen klar, dass nachhaltige Wohnformen im Burgenland nicht nur gewünscht, sondern zunehmend auch eingefordert werden. Hier können wir unseren Kundinnen und Kunden maßgeschneiderte Lösungen anbieten, die ökologische Verantwortung und langfristige finanzielle Planung optimal verbinden. Die zentrale Anlaufstelle für diese Themen sind die WohnTraumCenter der burgenländischen Raiffeisenbanken. Sie bündeln Fachwissen zu Finanzierung, Förderungen und 
Immobilienfragen und unterstützen auch bei Projekten im Bereich Nachhaltigkeit. So können wir den Menschen im Burgenland den Weg zu einem leistbaren und nachhaltigen Wohntraum erleichtern – egal ob sie sich für einen Neubau oder ein Sanierungsprojekt entscheiden“, so Vorstandsdirektor Mag. Rudolf Suttner.

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