Bergnot: Erste Versicherung für Hunde

Der Österreichische Alpenverein (ÖAV) bietet im Alpenraum die erste Bergungsversicherung für Hunde.
Autor: Simone Reitmeier, 10.10.2022 um 13:19 Uhr

Was mache ich, wenn sich mein Hund während einer Wanderung die Pfote bricht? Was passiert mit meinem Hund, wenn ich mich verletze und geborgen werden muss? Eine Alpenvereinsmitgliedschaft deckt zwar die Bergung des Menschen ab, nicht aber jene des Vierbeiners. Passend zum Welthundetag (10. Oktober) bietet der Österreichische Alpenverein seinen Mitgliedern nun ein tierisch gutes Zusatzangebot.

Kein Hund wird zurückgelassen

Mit einer Zusatzversicherung können Mitglieder des ÖAV ab sofort auch für ihre verbeinigen Begleiter vorsorgen. Versicherungsschutz besteht, wenn die Bergung des Hundes aufgrund einer lebensbedrohenden Verletzung oder Notlage im unwegsamen Gelände erforderlich ist. Sollte sich Frauchen oder Herrchen schwer verletzen und zum Beispiel per Helikopter gerettet werden müssen, ist auch die Bergung des Hundes versichert. Die maximale Entschädigungssumme beläuft sich auf 3.000,– pro Schadensfall. Für den Tierbesitzer entstehen lediglich zwölf Euro Mehrkosten pro Jahr.

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Hund sitzt auf Berg. | Credit: Thilo Forster

Versicherungsstart: Jänner 2023

Ab sofort kann man sich über für die neue Zusatzversicherung voranmelden, sie greift ab 1. Jänner 2023. „Die Beziehung zwischen Mensch und Tier ist etwas ganz Besonderes, und sie reicht bis hoch in die Berge. Dort soll sie aber nicht enden müssen, zum Beispiel, weil ich die Pfote meines Hundes unabsichtlich mit der Kante meines Tourenskis verletze“, erklärt Clemens Matt, Generalsekretär des Österreichischen Alpenvereins.