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Der WAC reagiert auf die sportliche Krise: Thomas Silberberger muss gehen.
Thomas Silberberger ist nach nur fünf Punkten aus neun Bundesliga-Runden nicht mehr WAC-Trainer.
Thomas Silberberger ist nach nur fünf Punkten aus neun Bundesliga-Runden nicht mehr WAC-Trainer.
APA-Images / Pressefoto Scharinger / Daniel Scharinger

WAC feuert Silberberger: Nachfolger steht bereits fest

22.10.2026 um 09:46, Yunus Emre Kurt
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Der Wolfsberger AC zieht nach dem Fehlstart die Reißleine: Thomas Silberberger muss gehen, Manfred Schmid kehrt als Cheftrainer ins Lavanttal zurück.

Der Wolfsberger AC reagiert auf seine sportliche Krise und nimmt einen Wechsel auf der Trainerbank vor. Thomas Silberberger ist nicht mehr Cheftrainer der Kärntner. Sein Nachfolger steht bereits fest: Manfred Schmid kehrt ins Lavanttal zurück und übernimmt den WAC zum zweiten Mal. Noch am Mittwoch hatte Silberberger das Training geleitet, am Donnerstag folgte die Entscheidung.

​Schmid übernimmt für Silberberger

Manfred Schmid ist zurück beim Wolfsberger AC. Der 55-jährige Wiener war bereits von März 2023 bis zum Sommer 2024 Cheftrainer der Lavanttaler und soll nun erneut für einen sportlichen Umschwung sorgen. Sein erstes Training nach der Rückkehr ist bereits für Donnerstag vorgesehen.

Damit endet die Amtszeit von Thomas Silberberger nach wenigen Monaten. Der ehemalige Langzeittrainer der WSG Tirol hatte den WAC erst im April übernommen und in der vergangenen Saison zum Klassenerhalt geführt.

Die Entscheidung kommt durchaus überraschend. Noch am Mittwoch leitete Silberberger die Trainingseinheit. Zu diesem Zeitpunkt deutete vieles darauf hin, dass er zumindest beim kommenden Bundesligaspiel gegen Hartberg noch auf der Bank sitzen würde.

​Fünf Niederlagen in Serie

Die Ergebnisse der vergangenen Wochen ließen den Druck allerdings immer größer werden. Nach neun Bundesliga-Runden hält der WAC lediglich bei fünf Punkten und liegt auf dem zwölften Tabellenplatz.

Die Bilanz: ein Sieg, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen. Besonders schwer wiegt die jüngste Serie. Die Kärntner verloren ihre vergangenen fünf Ligaspiele in Folge und holten aus den letzten sieben Partien nur einen einzigen Punkt.

Am vergangenen Sonntag setzte es ausgerechnet gegen Silberbergers langjährigen Ex-Klub WSG Tirol eine 0:2-Heimniederlage. Danach vermied Präsident Dietmar Riegler ein klares Bekenntnis zum Trainer und erklärte auf die Frage nach möglichen Konsequenzen: „Ich schließe nichts aus.“

Die Probleme sind allerdings nicht ausschließlich auf die Trainerfrage zurückzuführen. Der WAC musste vor der Saison mehrere Leistungsträger ersetzen und wurde zusätzlich von Verletzungen gebremst.

​Auch Trainerteam muss gehen

Die Veränderungen betreffen nicht nur Silberberger. Auch Hannes Jochum, Jonas Hildebrandt und David Sencar verlassen das Trainerteam der Wolfsberger.

Besonders bemerkenswert ist das Aus von Jochum. Der langjährige WAC-Mitarbeiter hatte erst vor wenigen Wochen sein 20-jähriges Vereinsjubiläum gefeiert.

Bereits am Dienstag hatte es eine weitere personelle Konsequenz gegeben. Der Verein löste den Vertrag mit René Renner nach einer disziplinären Verfehlung auf.

​Kaum Zeit bis zum ersten Spiel

Für Schmid bleibt kaum Eingewöhnungszeit. Schon am Samstag, 24. Oktober, wartet das Auswärtsspiel beim TSV Hartberg. Drei Tage später geht es im Achtelfinale des ÖFB-Cups zum FC Hertha Wels.

Anschließend empfängt der WAC am 1. November Sturm Graz in der Lavanttal-Arena. Schmid soll die Mannschaft somit innerhalb kürzester Zeit stabilisieren und den Tabellenletzten wieder auf Kurs bringen.

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