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Nach dem Aufenthalt in Venedig wurde ein Auto von Rapid-Anhängern aufgebrochen.
Ultras Rapid: Gestohlen wurden ein „Besuchsfetzn“ sowie ein Jubiläumsbanner von UR und Gate 13.
Ultras Rapid: Gestohlen wurden ein „Besuchsfetzn“ sowie ein Jubiläumsbanner von UR und Gate 13.
APA-Images / Pressefoto Scharinger / Daniel Scharinger

„Erhebliche Folgen“: Rapid-Ultras lassen Zukunft offen

28.09.2026 um 09:23, Yunus Emre Kurt
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Nach einem Einbruch in Venedig fehlen den Rapid-Ultras zwei bedeutende Banner. Die Gruppe spricht von „erheblichen Folgen“ und lässt ihre Zukunft offen.

Für die Ultras von Rapid Wien endete der Ausflug nach Venedig mit einem folgenschweren Zwischenfall. Nach dem Spiel und den anschließenden Feierlichkeiten entdeckten die Anhänger, dass eines ihrer Autos aufgebrochen worden war. Dabei wurden zwei für die Fanszene bedeutende Banner gestohlen. Die Gruppe spricht selbst von „erheblichen Folgen“ und lässt offen, welche Konsequenzen daraus entstehen könnten.

​Auto nach Spiel aufgebrochen

Der Vorfall ereignete sich nach dem Aufenthalt der Rapid-Anhänger in Venedig. Nachdem das Spiel beendet war und die Feierlichkeiten abgeschlossen waren, kehrten Mitglieder der Fanszene zu ihren Fahrzeugen zurück.

Dort stellten sie fest, dass eines der Autos aufgebrochen worden war. Nach Angaben der Ultras wurde eine Scheibe eingeschlagen und anschließend der Kofferraum geöffnet.

„Der gestrige Samstag hat für uns erhebliche Folgen“, teilte die Gruppe in einer Stellungnahme auf Social Media mit. Der materielle Schaden dürfte dabei nicht das Hauptproblem darstellen. Viel schwerer wiegt aus Sicht der Szene offenbar, was aus dem Fahrzeug entwendet wurde.

​Zwei bedeutende Banner gestohlen

Nach Angaben der Ultras wurden ein sogenannter „Besuchsfetzn“ sowie ein Jubiläumsbanner von UR und Gate 13 gestohlen. In aktiven Fanszenen besitzen solche Fahnen und Banner einen hohen symbolischen Stellenwert.

Ein Verlust kann deshalb weit über den eigentlichen Sachwert hinausreichen. Entsprechend ernst fällt auch die Reaktion der Rapid-Ultras aus.

Wer für den Einbruch verantwortlich ist, ist nach aktuellem Stand offen. Die Gruppe erklärte ausdrücklich, derzeit nicht zu wissen, wer hinter dem Vorfall steckt.

​Zukunft der Gruppe bleibt offen

Noch schwerer wiegt eine weitere Formulierung in der Stellungnahme. „Wir wissen im Moment weder wer für diesen Einbruch verantwortlich ist, noch wie unser Weg in Zukunft aussehen wird“, heißt es von den Ultras.

Welche konkreten Konsequenzen der Diebstahl haben wird, lässt sich daraus derzeit nicht ableiten. Eine mögliche Auflösung der Gruppe wurde nicht offiziell angekündigt. Die Formulierung zeigt allerdings, wie schwer der Verlust innerhalb der Szene genommen wird.

Damit bleibt vorerst offen, ob und in welcher Form die Gruppe Konsequenzen zieht. Klar ist lediglich, dass der Vorfall aus Sicht der Ultras eine besondere Bedeutung hat.

​Rapid verliert Testspiel in Venedig

Sportlich verlief der Ausflug nach Italien ebenfalls nicht erfolgreich. Rapid verlor das Testspiel gegen Venedig mit 0:1.

Vor 2.190 Zuschauern im Stadio Pierluigi Penzo fiel die Entscheidung bereits früh. Lion Lauberbach erzielte in der 13. Minute den einzigen Treffer der Partie.

Unter den Zuschauern befanden sich rund 1.000 mitgereiste Rapid-Anhänger. Das sportliche Resultat rückte nach dem Spiel allerdings schnell in den Hintergrund. Der Einbruch und der Verlust der beiden Banner bestimmten danach die Diskussionen rund um die Fanszene.

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