Im Kellerduell: Altach schießt Austria tiefer in die Krise
- Krimi im Kellerduell: Altach dreht das Spiel
- Austria-Krise spitzt sich zu: Fans drehen Mannschaft den Rücken
- Stimmen zur Krise: Kapitän Fischer zeigt Verständnis
Im Bundesliga-Kellerduell beim SCR Altach musste sich die Wiener Austria trotz Führung am Ende mit 1:2 geschlagen geben. Während die Vorarlberger dank des Heimsiegs wichtige Punkte im Tabellenkeller sammeln, verschärft sich die sportliche Krise bei Austria Wien massiv. Die mitgereisten Fans machten ihrem Frust nach Abpfiff lautstark Luft.
Krimi im Kellerduell: Altach dreht das Spiel
Das Aufeinandertreffen des Tabellenvorletzten gegen den Drittletzten bot in der ersten Halbzeit vor rund 4.200 Fans zunächst viel Kampf, aber kaum spielerische Höhepunkte. Die Gäste aus Wien gingen schließlich durch einen Treffer von Eggestein aus einem Getümmel überraschend mit 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel drängten die Hausherren auf den Ausgleich, der in der 70. Minute durch einen traumhaften Freistoß von Greil ins kurze Kreuzeck gelang. Altach gab sich mit dem Remis nicht zufrieden und drückte auf den Sieg: Kurz vor dem Ende traf Massombo zum umjubelten 2:1-Siegestreffer für die Vorarlberger.
Austria-Krise spitzt sich zu: Fans drehen Mannschaft den Rücken
Für die Wiener Austria ist es bereits die siebente Niederlage im zehnten Ligaspiel – eine katastrophale Zwischenbilanz. Nach Schlusspfiff entlud sich der Frust der mitgereisten Anhänger, die der Mannschaft demonstrativ den Rücken zukehrten. Die sportliche Talfahrt wirft im violetten Lager immer größere Fragen auf, während Altach durch den Dreier auf den neunten Tabellenrang klettert und den erhofften „Turnaround“ feiert.
Stimmen zur Krise: Kapitän Fischer zeigt Verständnis
Entsprechend bedrückt fielen die Reaktionen im Lager der Wiener aus. Kapitän Manfred Fischer zeigte im „Sky“-Interview vollstes Verständnis für den Unmut der Fans: „Ich verstehe, dass sie die Schnauze voll haben. Die Fans haben sich den Tag freigenommen und sind in der Früh hergefahren – die Geste ist verständlich.“ Auch Coach Stephan Helm haderte mit den einfachen Gegentoren und der Unfähigkeit, eine Führung über die Zeit zu bringen: „Wir hauen uns im Moment die Leistung mit relativ einfachen Gegentoren zusammen, das schmerzt brutal.“