Olaf Tufte ist tot: Olympiasieger stirbt mit nur 50 Jahren
- Olaf Tufte bewusstlos aufgefunden
- Vom Bauernsohn zur Ruder-Legende
- Ein Leben abseits des Wassers
- Ein Vermächtnis, das bleibt
Die Nachricht erschüttert den internationalen Sport: Olaf Tufte ist tot. Der norwegische Ruder-Olympiasieger ist am 21. Juli 2026 im Alter von nur 50 Jahren gestorben. Seine Familie bestätigt den Tod nach einem tragischen Vorfall auf seiner Farm.
Olaf Tufte bewusstlos aufgefunden
Bereits am Vortag ist Olaf Tufte gegen 15 Uhr bewusstlos aufgefunden worden. Rettungskräfte haben ihn umgehend ins Nationalkrankenhaus nach Oslo geflogen, doch jede Hilfe kam zu spät. Am Dienstag ist der Ausnahmesportler für tot erklärt worden. Die genaue Todesursache ist bislang nicht bekannt, ein Arbeitsunfall wird ausgeschlossen.
Olaf Tufte: Vom Bauernsohn zur Ruder-Legende
Olaf Tufte hat den Rudersport geprägt wie kaum ein anderer. Geboren in Norwegen, hat er erst spät mit dem Leistungssport begonnen, sich aber mit Disziplin und Ehrgeiz an die Weltspitze gearbeitet.
Sein Durchbruch ist ihm bei den Olympischen Spielen gelungen: Gold in Athen 2004 und Peking 2008 im Einer haben ihn zur Legende gemacht. Dazu sind Silber in Sydney 2000 und Bronze in Rio 2016 gekommen. Insgesamt hat Tufte an sieben Olympischen Spielen teilgenommen – als erster Norweger überhaupt.
Auch bei Weltmeisterschaften hat er große Erfolge gefeiert und zweimal Gold gewonnen. Für seine Verdienste hat er die Thomas-Keller-Medaille erhalten.
Ein Leben abseits des Wassers
Neben seiner Sportkarriere hat sich Olaf Tufte ein zweites Standbein aufgebaut. Auf der familieneigenen Farm hat er Landwirtschaft betrieben, Veranstaltungen organisiert und eigene Projekte gestartet – von Kleidung bis hin zu einer Biermarke.
Auch im Fernsehen ist er einem breiten Publikum bekannt geworden. Zudem hat er als Feuerwehrmann gearbeitet und ist stets bodenständig geblieben. Trotz internationaler Erfolge hat er nie den Bezug zu seiner Heimat verloren.
Ein Vermächtnis, das bleibt
Mit Olaf Tufte verliert der Sport nicht nur einen Olympiasieger, sondern eine prägende Persönlichkeit. Sein Lebensmotto „Hart arbeiten, gesund leben“ steht sinnbildlich für seine Karriere.
Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.