Schalke kämpft um Muslic: Diese Klausel soll raus
Schalke 04 will Miron Muslic offenbar langfristig an den Verein binden. Der Trainer besitzt laut „Sport Bild“ in seinem bis 2028 laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel. Genau dieser Passus soll im Zuge einer vorzeitigen Vertragsverlängerung verschwinden.
Ausstiegsklausel zwischen fünf und acht Millionen Euro
Miron Muslic steht seit Mai 2025 bei Schalke 04 an der Seitenlinie. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis Sommer 2028. Laut Informationen der „Sport Bild“ enthält dieser jedoch eine Ausstiegsklausel, die bereits im kommenden Sommer wieder greifen könnte.
Die Höhe der Ablöse soll dabei gestaffelt sein und vom möglichen Käuferverein sowie dessen Liga beziehungsweise Land abhängen. Im Raum stehen demnach Summen zwischen fünf und acht Millionen Euro.
Die Klausel müsste angeblich bis Mitte Mai aktiviert werden. Für Schalke bedeutet das, dass der Klub trotz des laufenden Vertrags nicht automatisch Planungssicherheit über 2027 hinaus hat.
Vertrag bis 2029 oder 2030 im Gespräch
Genau deshalb wollen die Schalker Verantwortlichen offenbar handeln. Im kommenden Frühjahr sollen Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung des Vertrags aufgenommen werden.
Im Raum steht ein neues Arbeitspapier bis 2029 oder sogar 2030. Ein zentrales Ziel der Gespräche soll sein, die bestehende Ausstiegsklausel aus dem Vertrag zu streichen.
Damit würde Schalke das Risiko reduzieren, Muslic bei entsprechendem Interesse eines anderen Klubs vergleichsweise unkompliziert zu verlieren.
Muslic führte Schalke zurück in die Bundesliga
Muslic genießt bei Schalke nach seiner bisherigen Arbeit großes Vertrauen. Der Trainer übernahm den Klub im Mai 2025 und führte die Königsblauen in seiner ersten Saison zurück in die Bundesliga.
Auch der Start in die neue Spielzeit verlief solide. Nach vier Spielen hält Schalke bei fünf Punkten. Nach der Länderspielpause geht es am Sonntag um 17.30 Uhr auswärts gegen den Tabellendritten Freiburg weiter.
Die sportliche Entwicklung unter Muslic ist damit ein wesentlicher Grund, warum Schalke frühzeitig Klarheit über die Zukunft auf der Trainerbank schaffen möchte.
Langfristiger Plan auf Schalke
Muslic selbst hatte zuletzt deutlich gemacht, dass er seine Aufgabe in Gelsenkirchen noch lange nicht als abgeschlossen betrachtet.
Mitte September sagte er im ZDF-Sportstudio, er habe vor, „sehr, sehr lange auf Schalke zu bleiben“. Zudem reizt ihn offenbar die Aufgabe, die Mannschaft dauerhaft zu einem ernstzunehmenden Bundesligisten zu entwickeln.
Langfristig hat Muslic allerdings noch ein weiteres Ziel. Er erklärte zuletzt, dass er sich vorstellen könne, eines Tages die bosnische Nationalmannschaft zu trainieren.