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Max Franz steht im Zielraum der Abfahrt von Kitzbühel
Endgültiger Abschied vom Renngeschäft: Max Franz beendet seine Karriere im alpinen Skisport.
Endgültiger Abschied vom Renngeschäft: Max Franz beendet seine Karriere im alpinen Skisport.
APA-Images / EXPA / Erich Spiess

Nach langem Leidensweg: ÖSV-Star beendet Karriere

19.10.2026 um 10:05, Marcel Toifl
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ÖSV-Speed-Spezialist Max Franz zieht den Schlussstrich: Nach schweren Verletzungen beendet der Kärntner seine Karriere im alpinen Skisport.

Der Kärntner Speed-Spezialist Max Franz hat am Sonntag sein offizielles Karriereende im Ski Alpin verkündet. Nach jahrelangen gesundheitlichen Rückschlägen und zahlreichen Operationen zieht der 37-jährige Abfahrts-WM-Dritte von 2017 einen Schlussstrich.

​Schlussstrich nach jahrelanger Leidenszeit: Max Franz tritt ab

Der Weißbriacher verkündete seine Entscheidung emotional über die sozialen Netzwerke. Der Skisport habe sein Leben geprägt und ihm unvergessliche Momente geschenkt, doch die extremen körperlichen Belastungen forderten schließlich ihren Tribut. In seiner Weltcup-Laufbahn feierte Franz drei Siege, fuhr insgesamt zehnmal auf das Podest und sicherte sich bei der Weltmeisterschaft 2017 in St. Moritz die Bronzemedaille in der Abfahrt.

​Das Drama von Copper Mountain und das emotionale Comeback

Der Wendepunkt seiner Karriere ereignete sich im November 2022 beim Training im US-amerikanischen Copper Mountain: Ein verhängnisvoller Sturz führte zu offenen und komplizierten Brüchen an beiden Unterschenkeln sowie schweren Nervenschädigungen. Trotz düsterer Prognosen kämpfte sich der Abfahrts-Spezialist mit unbeugsamem Willen zurück und feierte im Dezember des Vorjahres in Gröden ein umjubeltes Weltcup-Comeback. Eine dauerhafte Rückkehr an die Weltspitze blieb ihm jedoch verwehrt.

​Die Ski-Welt verneigt sich vor der „Wildsau“

Nach Bekanntgabe des Rücktritts trafen zahlreiche emotionale Botschaften ehemaliger Teamkollegen und Konkurrenten von Max Franz ein. ÖSV-Kameraden wie Manuel Feller und der frühere Weggefährte Romed Baumann zollten dem Kärntner, der im Zirkus von allen nur respektvoll als „Wildsau“ bezeichnet wurde, höchsten Respekt für seinen unermüdlichen Kampfgeist und gratulierten zu einer außergewöhnlichen Laufbahn.

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