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Marko Arnautovic von Roter Stern Belgrad blickt enttäuscht in der Trainingsweste des Teams
Trotz Treffer in der Kritik: Marko Arnautovic steht bei Roter Stern Belgrad unter besonderer Beobachtung.
Trotz Treffer in der Kritik: Marko Arnautovic steht bei Roter Stern Belgrad unter besonderer Beobachtung.
APA-Images / Action Press / Pedja Milosavljevic

Trotz Treffer: Marko Arnautovic in der Kritik

19.10.2026 um 11:58, Marcel Toifl
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Trotz Tor beim 5:1-Sieg gerät Marko Arnautovic bei Roter Stern Belgrad in die Kritik. Medien zerlegen vergebene Chancen, Coach Riera droht.

Ein Treffer reicht in Belgrad längst nicht mehr aus, wenn der Name Marko Arnautovic lautet. Zwar trug sich der ÖFB-Rekordnationalspieler beim 5:1-Sieg von Roter Stern Belgrad gegen Mladost Lučani mit seinem Tor zum 2:0 in die Schützenliste ein, doch anstatt gefeiert zu werden, zieht der Wiener nach Fehlschüssen erneut den gesammelten Unmut der serbischen Medien auf sich.

​Licht und Schatten beim Kantersieg in Belgrad

Dass im Fußball oft Kleinigkeiten über Hohn oder Verherrlichung entscheiden, musste Arnautovic am eigenen Leib erfahren: Nach seinem Bankplatz im Europacup stand der 37-Jährige zwar wieder in der Startelf und erzielte in der 47. Minute sein drittes Ligator, doch hängen blieb vor allem eine Szene aus Minute 19. Nach Vorarbeit von Muhammed Cham jagte der Wiener den Ball aus nur sechs Metern über das leere Gehäuse – eine Slapstick-Einlage, die von Medien wie Mondo sofort zur öffentlichen Blamage im Marakana-Stadion degradiert wurde und auch durch seinen späteren Stangenschuss nicht vergessen war.

​Rekordgehalt erzeugt unerbittliche Erwartungshaltung

Der tiefere Grund für die Schärfe der medialen Angriffe liegt keineswegs nur auf dem Rasen, sondern auf dem Gehaltszettel des ÖFB-Stars. Mit kolportierten 2,5 Millionen Euro netto im Jahr rangiert der Routinier als bestbezahlter Akteur der Klubgeschichte. Bei einer derart fürstlichen Entlohnung fordert das Belgrader Umfeld nicht bloß solide Pflichterfüllung, sondern magische Momente am Fließband; Selbst ein regulärer Treffer wird da schnell als bloßes Pflichtprogramm abgetan.

​Winter-Drohung vom Coach erhöht den Druck

Zu allem Überfluss weht dem Wiener nun auch von der Trainerbank ein spürbar kühlerer Wind entgegen. Roter-Stern-Chefcoach Albert Riera verzichtete zwar auf eine direkte Nennung von Namen, kündigte nach dem Schlusspfiff jedoch kompromisslose Kader-Konsequenzen für das Transferfenster im Dezember an. Wer das geforderte Leistungsniveau nicht dauerhaft auf den Platz bringt, muss um seinen Platz zittern.

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