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Konrad Laimer und Lennart Karl jubeln nach einem Sieg in der CL.
Konrad Laimer zog sich beim Sieg in Köln einen Muskelfaserriss in der linken Wade zu.
Konrad Laimer zog sich beim Sieg in Köln einen Muskelfaserriss in der linken Wade zu.
APA-Images / Action Press / Kolbert-Press

Konrad Laimer verletzt: So lange fehlt er

16.01.2026 um 08:54, Yunus Emre Kurt
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Bittere Diagnose für Konrad Laimer: Ein Muskelfaserriss zwingt den ÖFB-Star zu einer Pause. Für den FC Bayern München kommt das zur Unzeit.

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Der FC Bayern München muss in den kommenden Wochen auf einen seiner zuverlässigsten Spieler verzichten. Österreichs Fußballer des Jahres Konrad Laimer hat sich einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen. Das gab der deutsche Rekordmeister am Donnerstag nach einer Untersuchung durch die medizinische Abteilung offiziell bekannt.

Der 28-jährige Salzburger hatte sich die Verletzung beim 3:1-Auswärtssieg gegen den 1. FC Köln zugezogen. In der Schlussphase humpelte Laimer nach einem Zusammenprall mit einem Gegenspieler sichtlich angeschlagen vom Platz. Nun steht fest: Es wird eine längere Pause folgen.

Bitterer Ausfall für Kompany

Zur genauen Dauer des Ausfalls äußerten sich die Bayern nicht. Bei einem Muskelfaserriss ist jedoch von mehreren Wochen Zwangspause auszugehen. Für Trainer Vincent Kompany kommt die Verletzung zur Unzeit. Laimer war in dieser Saison ein Fixpunkt und stand in 26 von 27 Pflichtspielen auf dem Platz, meist über die volle Distanz.

Der vielseitig einsetzbare ÖFB-Teamspieler wurde sowohl im zentralen Mittelfeld als auch auf der rechten Abwehrseite eingesetzt und überzeugte mit Laufstärke, Zweikampfhärte und taktischer Disziplin. Gerade in der Rückrunde setzte Kompany verstärkt auf Laimer als Rechtsverteidiger.

Englische Wochen vor der Tür

Sportlich befinden sich die Bayern aktuell in einer komfortablen Situation. Die Münchner fixierten zuletzt die beste Hinrunde der Bundesliga-Geschichte und liegen mit elf Punkten Vorsprung klar vor Verfolger Borussia Dortmund. Dennoch wartet in den kommenden Wochen ein dicht gedrängtes Programm.

Bereits am Samstag steht das Spitzenspiel bei RB Leipzig auf dem Plan. Danach folgen weitere Liga-Partien gegen den FC Augsburg, den Hamburger SV und 1899 Hoffenheim. Parallel dazu geht es in der Champions League gegen Union Saint-Gilloise und PSV Eindhoven um einen Platz unter den besten acht der Ligaphase. Am 11. Februar wartet außerdem das DFB-Pokal-Viertelfinale, ebenfalls gegen Leipzig.

Defensive wird zur Problemzone

Laimers Verletzung verschärft die Personalsituation in der Bayern-Defensive spürbar. Josip Stanisic fällt weiterhin verletzt aus, Sacha Boey war zuletzt krank gemeldet und ebenfalls nicht einsatzbereit. Auch Joshua Kimmich, der im Nationalteam häufig als Rechtsverteidiger agiert, laboriert an Sprunggelenksproblemen und fehlte zuletzt.

Damit droht den Bayern gegen Leipzig ein echter Engpass auf der rechten Abwehrseite. Als mögliche Lösung gilt Raphael Guerreiro, der defensiv flexibel einsetzbar ist, allerdings auf dieser Position nicht die erste Wahl war.

Entwarnung für das ÖFB-Team

Für das österreichische Nationalteam hat die Verletzung hingegen keine unmittelbaren Folgen. Die ersten Länderspiele im WM-Jahr 2026 stehen erst Ende März an. Bis dahin sollte Laimer, sofern der Heilungsverlauf planmäßig verläuft, wieder einsatzfähig sein.

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