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Stefan Kraft, Andreas Wellinger und Karl Geiger
Geiger steht in der Kritik.
Geiger steht in der Kritik.
Tadeusz Mieczynski / EXPA / picturedesk.com

WM: Betrugsvorwürfe gegen Skisprung-Weltmeister

04.03.2025 um 11:43, Marcel Toifl
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Skisprung-Wirbel bei der WM: Karl Geiger gerät wegen seines Anzugs in die Kritik. Adam Małysz spricht von „Schlupflöchern“ in den Regeln.

Bei der Nordischen Ski-WM in Trondheim sorgt der deutsche Skispringer Karl Geiger für Aufregung – allerdings nicht nur wegen seiner sportlichen Leistung. Nach seinem vierten Platz auf der Normalschanze am Sonntag gibt es heftige Betrugsvorwürfe aus Polen.

​Durchwachsene Saison

Die Saison lief für den 32-Jährigen bisher nicht nach Wunsch, doch ausgerechnet beim WM-Bewerb zeigte er eine starke Leistung. Seine beste Platzierung war ein dritter Platz im finnischen Ruka. Nun steht er wegen seines Sprunganzugs im Fokus.

​Harte Kritik aus Polen

Besonders polnische Medien gehen mit Geiger hart ins Gericht. Das Portal "Sport.pl" kritisiert seinen locker sitzenden Anzug scharf: „Karl Geiger trat mit einem Kartoffelsack an. Oder eher mit einem Schlafsack.“ Zudem heißt es in dem Bericht, dass der Wettkampf „ein Witz“ gewesen sei.

​Adam Małysz äußert Zweifel

Auch die polnische Skisprung-Legende Adam Małysz, mittlerweile Präsident des polnischen Skiverbands, meldet sich zu Wort. Gegenüber der Zeitung "Przeglad Sportowy" äußert er Zweifel an den Regeln: „Entweder haben wir immer noch Schlupflöcher im Reglement und einige Leute wissen, wie man die Regeln umgeht, oder ich weiß einfach nicht, was hier los ist.“

Małysz fügt hinzu: „Irgendetwas stimmt nicht, das ist mit bloßem Auge erkennbar. Das ist sehr merkwürdig!“

​Materialkontrolle bestanden

Obwohl die Vorwürfe aus Polen lautstark sind, hat Karl Geiger die offizielle Materialkontrolle nach dem Wettkampf bestanden. Das bedeutet, dass sein Anzug regelkonform war. 

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