Alaba gibt Udinese-Debüt: Italienische Medien ziehen Fazit
David Alaba ist zurück im Pflichtspielbetrieb. Mehr als drei Monate nach seinem letzten Einsatz feierte der ÖFB-Kapitän am Montagabend sein Debüt für Udinese Calcio. Für einen Punktgewinn reichte es allerdings nicht: Die Italiener mussten sich auswärts gegen Torino mit 1:2 geschlagen geben.
Alaba feiert sein Comeback
In der 72. Minute war es so weit: Udinese-Trainer Kosta Runjaic brachte David Alaba für Mergim Vojvoda in die Partie. Der 34-Jährige lief mit der Rückennummer fünf auf und übernahm eine Position in der Dreierabwehr.
Für den Österreicher war es der erste Pflichtspieleinsatz seit dem 2. Juli. Damals stand Alaba bei Österreichs 0:3 gegen Spanien bei der Weltmeisterschaft auf dem Platz. Danach folgten mehrere Monate ohne Bewerbsspiel, ehe er Ende September bei Udinese unterschrieb.
Gegen Torino durfte der frühere Real-Madrid-Profi nun erstmals für seinen neuen Klub ran. An der Niederlage konnte er in der Schlussphase allerdings nichts mehr ändern.
20 von 21 Pässen kommen an
Statistisch zeigte Alaba in seinem kurzen Einsatz eine hohe Passsicherheit. Von 21 gespielten Pässen fanden 20 einen Mitspieler.
Zudem eroberte der ÖFB-Kapitän einen Ball zurück und klärte eine Situation. Ein Zweikampf wurde für ihn statistisch nicht erfasst.
Der erste Auftritt lieferte damit zumindest einen kleinen Eindruck davon, welche Rolle Alaba künftig in der Udinese-Defensive übernehmen könnte.
Italienische Medien ziehen erstes Fazit
Die italienischen Medien bewerteten Alabas Debüt insgesamt als solide. Zwar habe der Verteidiger bei seiner ersten Aktion noch Schwierigkeiten gehabt, anschließend aber besser in die Partie und in seine Rolle als Innenverteidiger gefunden.
Für seinen Kurzeinsatz erhielt der Österreicher eine Bewertung von 6 von 10 Punkten. Damit fiel das erste italienische Urteil über den prominenten Neuzugang grundsätzlich positiv aus, auch wenn der Mannschaftserfolg ausblieb.
Runjaic setzt auf Alabas Erfahrung
Udinese-Trainer Kosta Runjaic machte nach der 1:2-Niederlage deutlich, dass er sich von Alaba in den kommenden Wochen einiges erwartet.
Der 34-Jährige soll dem Team vor allem mit seiner Erfahrung, seiner Kommunikation und seiner Energie helfen. Gleichzeitig wollte Runjaic die Verantwortung nicht allein auf den Neuzugang übertragen.
„Er ist Teil der Mannschaft, und alle Spieler müssen ein Höchstmaß an Konzentration aufrechterhalten“, erklärte der Trainer.