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Cornelia Hütter auf einer Pressekonferenz in Graz über ihre Zukunft und Karriere
Cornelia Hütter bestreitet 2026/27 ihre angekündigte letzte Weltcup-Saison.
Cornelia Hütter bestreitet 2026/27 ihre angekündigte letzte Weltcup-Saison.
APA-Images / APA / ERWIN SCHERIAU

„Traurig“: Hütter kritisiert Österreichs Weltcup-Kalender

20.10.2026 um 11:44, Yunus Emre Kurt
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Cornelia Hütter startet in ihre letzte Weltcup-Saison, doch ein Heimrennen in Abfahrt oder Super-G bleibt ihr verwehrt. Das sorgt für deutliche Kritik.

Cornelia Hütter geht in ihre letzte Weltcup-Saison, doch ausgerechnet in ihrem Abschiedswinter fehlt ein besonderer Höhepunkt. In Österreich findet 2026/27 kein einziges Damen-Speedrennen statt. Für die Steirerin bedeutet das: Kein Heimrennen in Abfahrt oder Super-G. Vor dem Saisonstart hat Hütter dafür deutliche Worte gefunden.

​Hütter kritisiert den Weltcup-Kalender

In einem APA-Interview äußerte sich Cornelia Hütter kritisch zur Saisonplanung. Dass in ihrer letzten Weltcup-Saison kein einziges Damen-Speedrennen in Österreich stattfindet, stößt bei der Steirerin auf Unverständnis.

„Als Ski-Nation ist es traurig“, sagte Hütter mit Blick auf den Kalender. Für die 34-Jährige ist die Situation besonders bitter, weil sie hauptsächlich in Abfahrt und Super-G an den Start geht.

Damit bleibt ihr in ihrer Abschiedssaison die Möglichkeit verwehrt, sich in ihren Spezialdisziplinen noch einmal vor heimischem Publikum zu präsentieren.

​Warum es keine Heimrennen gibt

Ursprünglich waren Speedrennen der Damen in St. Anton vorgesehen. Wegen Terminproblemen kamen diese Bewerbe allerdings nicht zustande. Auch Gespräche über mögliche Ersatzrennen in Zauchensee führten zu keiner Lösung.

Damit gibt es in der Saison 2026/27 zwar mehrere Damen-Weltcuprennen in Österreich, allerdings ausschließlich in technischen Disziplinen.

Für Hütter, deren sportlicher Schwerpunkt klar auf Abfahrt und Super-G liegt, fehlt damit genau jene Kategorie, in der sie vor heimischen Fans noch einmal hätte antreten können.

​Letzte Saison für Hütter

Hütter hat bereits angekündigt, ihre Karriere nach der Saison 2026/27 zu beenden. Entsprechend groß ist die Bedeutung jedes Rennens in diesem Winter.

Die Steirerin zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten Speedfahrerinnen Österreichs. Umso größer ist die Aufmerksamkeit vor ihrer letzten Saison – auch deshalb rückt die Diskussion um fehlende Heimrennen derzeit besonders stark in den Fokus.

Ein endgültiger Abschied vor österreichischem Publikum in Abfahrt oder Super-G ist damit im aktuellen Weltcup-Kalender nicht vorgesehen.

​Diese Rennen finden in Österreich statt

In Österreich stehen 2026/27 insgesamt 15 alpine Weltcuprennen auf dem Programm. Neun davon entfallen auf die Männer, sechs auf die Frauen.

Bei den Damen werden in Österreich allerdings ausschließlich Technikbewerbe ausgetragen. Die Speedrennen finden in dieser Saison im Ausland statt.

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