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Trotz der jüngsten Ausschreitungen in Frankreich sollen PSG gegen Barcelona und Lille gegen Galatasaray wie geplant stattfinden.
Champions-League in Frankreich: Nach den jüngsten Ausschreitungen gilt für die Spiele ein erhöhter Sicherheitsaufwand.
Champions-League in Frankreich: Nach den jüngsten Ausschreitungen gilt für die Spiele ein erhöhter Sicherheitsaufwand.
Paolo Bona / Shutterstock.com

Unruhen in Frankreich: Was jetzt mit den CL-Spielen passiert

20.10.2026 um 09:40, Yunus Emre Kurt
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Champions-League: Trotz schwerer Ausschreitungen in Frankreich sollen PSG gegen Barcelona und Lille gegen Galatasaray wie geplant stattfinden.

Trotz der angespannten Sicherheitslage in Frankreich sollen die beiden anstehenden Champions-League-Spiele in Paris und Lille wie geplant stattfinden. Nach den schweren Ausschreitungen vom Wochenende war zwischenzeitlich über mögliche Verschiebungen oder sogar Absagen diskutiert worden. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez stellte am Montag jedoch klar, dass derzeit weder Paris Saint-Germain gegen den FC Barcelona noch Lille gegen Galatasaray abgesagt werden sollen.

​Diese Spiele stehen im Fokus

Besonders im Blickpunkt steht das Duell zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Barcelona am Dienstagabend um 21 Uhr im Parc des Princes. Auch die Partie zwischen LOSC Lille und Galatasaray am Mittwoch um 18.45 Uhr in Villeneuve-d'Ascq ist von der aktuellen Sicherheitsdebatte betroffen.

Beide Begegnungen sind weiterhin im offiziellen Spielplan der UEFA angeführt. Eine offizielle Absage oder Verschiebung wurde bislang nicht bekannt gegeben.

​Warum über Absagen diskutiert wurde

Hintergrund sind schwere Ausschreitungen, die Frankreich am Wochenende des 17. und 18. Oktober beschäftigt haben. Im Zusammenhang mit landesweiten Protesten kam es in mehreren Städten zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften, Sachbeschädigungen und Plünderungen.

In Paris, Marseille, Lyon und weiteren Städten wurden zahlreiche Menschen festgenommen. Die angespannte Lage erhöhte auch den organisatorischen Aufwand rund um größere Veranstaltungen und Fußballspiele.

Französische Medien berichteten deshalb zwischenzeitlich über Überlegungen, das Spiel zwischen PSG und Barcelona zu verschieben oder unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Diese Varianten sind nach den jüngsten Aussagen der Regierung derzeit allerdings nicht vorgesehen.

​So wird die Sicherheitslage bewertet

Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez erklärte am Montag ausdrücklich, dass die beiden Champions-League-Begegnungen nicht abgesagt oder verschoben werden sollen. Damit kam aus Regierungskreisen zunächst Entwarnung für Fans und Vereine.

Für PSG gegen Barcelona wurde die Sicherheitsbewertung am Dienstagvormittag mit Risikostufe zwei von fünf angegeben. Das ursprünglich geplante Sicherheitskonzept soll demnach trotz der jüngsten Ausschreitungen nicht grundlegend verändert worden sein.

PSG-Trainer Luis Enrique äußerte sich ebenfalls zur Situation. Er verurteilte die Gewalt und erklärte, dass er auf eine Austragung der Partie unter normalen Bedingungen hoffe.

​Aktueller Stand vor den Spielen

Nach aktuellem Stand sollen damit sowohl PSG gegen Barcelona als auch Lille gegen Galatasaray regulär stattfinden. Die Lage bleibt angesichts der jüngsten Ereignisse dennoch unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden.

Für Zuschauer bedeutet das: Derzeit gibt es keine offizielle Änderung am Spielplan. Kurzfristige Anpassungen des Sicherheitskonzepts sind bei einer dynamischen Lage allerdings grundsätzlich weiterhin möglich.

Sportlich stehen die beiden Begegnungen somit vorerst wie geplant auf dem Programm. Entscheidend bleibt, ob sich die Lage in den jeweiligen Städten bis zum Anpfiff weiter stabilisiert.

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