Wiener Opernball: Aus für ORF-Moderatorin
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Beim 68. Wiener Opernball kommt es heuer zu einer spürbaren Veränderung in der ORF-Live-Berichterstattung. Der öffentlich-rechtliche Sender reduziert sein Moderationsteam deutlich. Statt wie im Vorjahr mit fünf Moderatoren durch die Ballnacht zu führen, setzt der ORF diesmal auf eine kleinere Besetzung. Diese Entscheidung hat auch personelle Konsequenzen. Silvia Schneider, die 2025 erstmals als Opernball-Moderatorin im Einsatz war, ist heuer nicht mehr fix Teil des Moderationsteams.
Debüt im Vorjahr
Für Silvia Schneider war der Opernball im Vorjahr ein besonderer Karrieremoment. 2025 feierte sie ihr Debüt bei Österreichs prominentestem Society-Event und stand erstmals im Mittelpunkt der Live-Übertragung aus der Wiener Staatsoper. Umso überraschender ist es, dass sie heuer keinen festen Platz mehr im Moderationsteam hat. Laut Medienberichten soll Schneider zwar nicht völlig aus der Übertragung verschwinden, ein längerer Moderationseinsatz ist jedoch nicht vorgesehen. Ein kurzer Auftritt im Rahmen der Sendung gilt als möglich.
ORF setzt auf bewährte Gesichter
Hintergrund für das Opernball-Aus ist offenbar eine strategische Neuausrichtung. Der ORF setzt heuer auf ein eingespieltes Trio. Mirjam Weichselbraun, Andi Knoll und Teresa Vogl sollen durch die Ballnacht führen. Mit dieser Entscheidung will man auf Routine und eingespielte Abläufe setzen. Die offizielle Bestätigung der neuen Besetzung wird im Rahmen der Opernball-Pressekonferenz erwartet. Klar ist jedoch bereits jetzt, dass der Sparkurs beim Moderationsteam direkte Auswirkungen auf einzelne ORF-Gesichter hat.