Senta Berger schwer gestürzt: Operation nach Unfall
- Operation erfolgreich: Genesung unter Aufsicht
- Sohn Simon Verhoeven: „Sie ist eine Kämpferin“
- Termine abgesagt, Filmstart ohne Hauptdarstellerin
Was als gewöhnlicher Soundcheck für eine Loriot-Lesung begonnen hat, hat für Schauspiel-Ikone Senta Berger mit einem schmerzhaften Zwischenfall geendet. In der Hamburger Laeiszhalle hat die 84-Jährige gemeinsam mit Friedrich von Thun geprobt, als es zum gefährlichen Unfall gekommen ist. Ausgerechnet bei den letzten Vorbereitungen ist Berger rund einen halben Meter in die Tiefe gestürzt.
Operation erfolgreich: Genesung unter Aufsicht
Trotz des heftigen Aufpralls hat Berger zunächst weitermachen wollen. Erst das Zureden der Notärzte hat sie überzeugt, sich ins Krankenhaus bringen zu lassen. Dort haben die Ärzte einen Oberschenkelbruch diagnostiziert. Berger ist bereits am frühen Sonntagmorgen operiert worden. Laut dem Behandlungsteam ist der Eingriff ohne Komplikationen verlaufen, die Genesung wird jedoch Zeit brauchen.
Sohn Simon Verhoeven: „Sie ist eine Kämpferin“
Familie und Fans haben sich über den stabilen Zustand der Schauspielerin erleichtert gezeigt. „Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend gut. Wir sind froh, dass sie in sehr guten Händen ist. Sie ist eine Kämpferin, das wird sie jetzt auch wieder beweisen“, so Bergers Sohn, der Regisseur Simon Verhoeven, gegenüber der „Bild“. Für die Familie hat nun ausschließlich die Erholung im Mittelpunkt gestanden. Für Berger selbst heißt es jetzt, Ruhe zu geben und sich auf die Genesung zu konzentrieren.
Termine abgesagt, Filmstart ohne Hauptdarstellerin
Die gesundheitliche Zwangspause hat Auswirkungen auf Bergers aktuelle Projekte gehabt. Sämtliche Auftritte, darunter Lesungen in Hamburg und Kiel, sind gestrichen worden. Auch die geplante Promotion für den neuen Kinofilm „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ (Kinostart: 29. Jänner) ist ausgefallen. Selbst bei den Premieren, bei denen sie an der Seite ihres Sohnes auftreten hätte sollen, wird sie voraussichtlich fehlen.