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Michelle und Eric Philippi vor ihrer Trennung gemeinsam auf dem "HeidiFest"
Emotionaler Ausnahmezustand: Nach der überraschenden Trennung von Eric Philippi spricht Schlagerstar Michelle offen über ihren tiefen Schmerz.
Emotionaler Ausnahmezustand: Nach der überraschenden Trennung von Eric Philippi spricht Schlagerstar Michelle offen über ihren tiefen Schmerz.
APA-Images / Action Press / Kurt Krieger

Michelle über Trennung: „Durch alle Höllen gegangen“

18.05.2026 um 13:47, Marcel Toifl
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Schlagersängerin Michelle spricht im emotionalen Livestream schonungslos über das Liebes-Aus mit Eric Philippi und ihre tiefen Kindheitswunden.

Die Schlagerwelt steht nach der überraschenden Trennung von Michelle (54) und Eric Philippi (29) Anfang Mai noch immer unter Schock. Nachdem das einstige Traumpaar, das seit 2022 liiert war, sein plötzliches Beziehungsende verkündete, bricht die Sängerin nun ihr Schweigen. In einem rund 30-minütigen, emotionalen Instagram-Livestream sprach Michelle schonungslos offen über ihren emotionalen Ausnahmezustand und die schwere Phase der Verarbeitung.

„Durch alle Höllen gegangen“: Wut und Trauer nach dem Liebes-Aus

Michelle ließ in dem Stream ihren Tränen freien Lauf und machte keinen Hehl daraus, wie tief der Schmerz über das plötzliche Ende der Partnerschaft mit dem 25 Jahre jüngeren Musiker sitzt. Gegenüber ihrer Community erklärt die 54-Jährige rückblickend: „Ich bin gefühlt durch alle Höllen gegangen, die man haben kann, ich habe gehasst, ich habe Wut gehabt, ich habe ihn zum Teufel gejagt, ich habe getrauert, ich habe so viel geweint.“
 

Die Situation habe ihr am Anfang, als das Liebes-Aus „sehr unerwartet“ kam, stark zugesetzt und ihr gezeigt, wie verletzlich sie eigentlich sei. Dennoch versucht die Künstlerin, die erst kürzlich ihr endgültiges Karriereende ankündigte, in dem schweren Prozess eine wichtige Erkenntnis für sich mitzunehmen. Wie sie im Stream erklärt, habe sie gelernt, in allem Schlechtem, immer irgendwie das Gute zu sehen.

Die Suche nach der Ursache: Kindheitswunden und negative Glaubenssätze

Inzwischen versucht die Schlagersängerin, die Situation rationaler und psychologischer zu betrachten. Statt nur auf die gescheiterte Partnerschaft zu blicken, hat sie eine intensive und schonungslose Selbstreflexion gestartet. Laut eigener Aussage ging sie mit der Frage in die Heilung: „Warum tut mir das eigentlich so weh?“
 

Bei dieser inneren Spurensuche stieß der Schlagerstar auf tief sitzende Verletzungen und destruktive, negative Glaubenssätze, die sie schon seit ihrer Jugend und Kindheit begleiten und durch die Trennung von Eric Philippi erneut getriggert wurden. Konkret nannte Michelle dabei die verankerten Muster: „Ich bin nutzlos“
„Ich bin unerwünscht“
„Ich bin verlassen worden“
 

Diese emotionalen Wunden wolle sie nun Schritt für Schritt auflösen. Dass sie sich noch mitten in diesem harten Verarbeitungsprozess befindet, verheimlicht sie nicht: „Ich habe noch so viel Selbstheilung vor mir.“

Es habe lange gedauert, durch die Schmerz- und Trauerphase zu gehen, um wieder bei sich anzukommen, doch mittlerweile gehe es ihr besser. Der Austausch dieser alten Glaubenssätze sei nun ihr persönlicher Heilungsweg.

Unerwartetes Ende: Vom Heiratsantrag zum Beziehungs-Aus

Das Liebes-Aus kam für die Öffentlichkeit und die Fans völlig aus dem Nichts. Das Paar war seit 2022 liiert und machte die Beziehung ein Jahr später offiziell. Noch im Jahr 2024 hielt Philippi das erste Mal um Michelles Hand an. Erst kurz vor der Bekanntgabe der Trennung im Mai war er bei ihrem großen Abschiedskonzert in Berlin erneut vor ihr auf die Knie gegangen.

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