German Design Award

Der Deutsche Rat für Formgebung hat den Architekturbüros Schwarzenbacher Struber Architekten, Fally + Partner Architekten und dem Atelier Thomas Pucher in der Kategorie "Excellent Architecture" für die Planung des Quartiers Riedenburg am 7. Februar 2020 in Frankfurt am Main den German Design Award überreicht. Darüber hinaus werden die Architekten beim 13th International Design Award (IDA) in zwei Kategorien ausgezeichnet: In der Kategorie "Architecture-Low cost housing" erhalten sie die Auszeichnung "Silver" und in der Kategorie "Architecture-Urban Design" den AWARD IDA 2019 "Bronze".

Beste Umsetzung

"Erst durch den Erwerb dieser Liegenschaft durch gswb und UBM im Jahr 2012 wurde auch eine bestmögliche Umsetzung der städtischen Entwicklungsziele für diese zentrale Stadtfläche sichergestellt. Die Realisierung des Quartiers zeigt auch die Wirksamkeit der Raumordnungsfestlegungen für den geförderten Wohnbau und die gswb hat mit diesem gelungenen Mix an Wohnformen in Miete und Eigentum einen wichtigen Beitrag zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt geleistet", stellt der Aufsichtsratsvorsitzend der gswb, RA Dr. Lukas Wolff fest.

Modern & ästhetisch

Die Jury begründet ihre Entscheidung für das Quartier Riedenburg so: "Die einzelnen Baukörper bilden mit ihrer modernen Formensprache und Ästhetik eine homogene Einheit, schaffen unter sich durch unterschiedliche Farbgebung und geschickte Gruppierung aber eine sympathische Differenzierung und ein Gefühl von Individualität. Freiräume zwischen den Volumen lockern das Bild zusätzlich auf."

"Dabei ist es für Planer nicht immer leicht, einerseits die wirtschaftlichen Planungskennzahlen der Wohnbauförderung einzuhalten und zugleich hochwertige Architektur umzusetzen", gibt der Technische Geschäftsführer der gswb, Dir. Dr. Bernhard Kopf, zu bedenken. Und Architekt DI Wolfgang Schwarzenbacher bestätigt: "Wir sind durch konkrete Verhältniszahlen gezwungen, sehr kompakt zu bauen. In der Riedenburg haben wir gut geformte Baukörper mit Einschnitten, Terrassen etc. geplant. Und ich denke, dass wir es geschafft haben, eine selbstbewusste, durchgängige, mit viel Grünraum durchwobene Häuserlandschaft zu errichten."

Hohe Qualität

"Die Kaserne war lange ein Areal, das man von außen nicht wahrnehmen konnte. Und das haben wir geändert und diese Liegenschaft mit ihren öffentlich nutzbaren Durchwegungen und Grünräumen den Salzburgern zurückgegeben", freut sich der Kaufmännische Geschäftsführer der gswb, Dir. Dr. Christian Wintersteller.

Author: Ute Daniela Rossbacher , 18.02.2020